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April 2018

Generationentreff – Kino zum Feierabend im April

Generationentreff - Kino zum Feierabend                                                                               In bewährter Manier wird zur Einstimmung auf das Wochenende beim…

Fr, 20. April, 18.30 Uhr

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FilmSpecial: Leben von Frauen und Männern im Iran – ‚Geschichten aus Teheran’.

FilmSpecial: Leben von Frauen und Männern im Iran – ‚Geschichten aus Teheran’. Mit Einführung, Film…

Fr, 20. April, 18.30 Uhr

Das schweigende Klassenzimmer

1956. Zwei Schüler aus der DDR sehen in einem Kino in Westberlin Bilder vom Ungarnaufstand.…

Fr, 20. April, 21.15 Uhr

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Kinderkino: Ferdinand – geht stierisch ab!

Kinderfilm / Animationsfilm / USA 2017 / Regie: Carlos Saldana / Darsteller: Daniel Aminati, Bettina…

Sa, 21. April, 17.15 Uhr

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Kurzfilme für Kinder im Vorprogramm April

  5.4. - 2.5. Kurzfilm für Kinder OVO - Frankreich/Portugal 1994 2 min 17 Ein…

Sa, 21. April, 17.15 Uhr

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Eine Veranstaltung, die im Abstand von 1 Woche(n) um 5:15pm am Samstag stattfindet und bis Sat, 28. April 2018 wiederholt wird.

Eine Veranstaltung, die im Abstand von 1 Woche(n) um 15:30 am Sonntag stattfindet und bis Sun, 29. April 2018 wiederholt wird.

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Das schweigende Klassenzimmer

1956. Zwei Schüler aus der DDR sehen in einem Kino in Westberlin Bilder vom Ungarnaufstand.…

Sa, 21. April, 19.15 Uhr

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Die Verlegerin

USA, 70er Jahre. Die Washington Post ist das liberale Leitmedium des Landes. Mit Katharine Graham…

Sa, 21. April, 21.30 Uhr

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Kinderkino: Ferdinand – geht stierisch ab!

Kinderfilm / Animationsfilm / USA 2017 / Regie: Carlos Saldana / Darsteller: Daniel Aminati, Bettina…

So, 22. April, 15.30 Uhr

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Kurzfilme für Kinder im Vorprogramm April

  5.4. - 2.5. Kurzfilm für Kinder OVO - Frankreich/Portugal 1994 2 min 17 Ein…

So, 22. April, 15.30 Uhr

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Eine Veranstaltung, die im Abstand von 1 Woche(n) um 3:30pm am Samstag stattfindet und bis Sat, 28. April 2018 wiederholt wird.

Eine Veranstaltung, die im Abstand von 1 Woche(n) um 15:30 am Sonntag stattfindet und bis Sun, 29. April 2018 wiederholt wird.

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Die Verlegerin

USA, 70er Jahre. Die Washington Post ist das liberale Leitmedium des Landes. Mit Katharine Graham…

So, 22. April, 19.45 Uhr

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Programm Mai

Programm April

Demnächst im Kreml

Kommende FilmHighlights

Kino News

von Thomas Lawetzky

Mai

Auf die Frage, warum in den letzten beiden Jahren so wenig gute deutsche Filme bei uns zu sehen waren, gibt es eine klare Antwort: Die Verleiher hatten da schlicht kaum was im Angebot. Das wird sich in der zweiten Jahreshälfte 2018 nachdrücklich ändern (mehr darüber an dieser Stelle im nächsten Programmheft). Den Auftakt der diesjährigen Offensive des deutschen Films macht bei uns im Mai „Transit“, der neue Film von Christian Petzold.

Obwohl der Regisseur seit 20 Jahren im Geschäft ist, mit mehr als einem Dutzend Filmen weltweit auf Festivals mit Preisen überschüttet wurde, gilt er bei uns nach wie vor als Geheimtipp, vor allem von Cinephilen geschätzt. Liegt vielleicht daran, dass Petzold ein ausgesprochen intellektueller Filmemacher ist, was in einem Land, das nach wie vor sauber zwischen U + E-Kultur trennt, Vorurteile mobilisiert. Dabei will natürlich auch ein kluger Kopf wie Petzold mit seinen Filmen nur eines erreichen: sein Publikum unterhalten und dies mit niveauvollen Filmen, die oft im historischen oder aktuellen deutschen Zeitgeschehen verankert sind.

Petzold wird der „Berliner Schule“ zugeordnet. Der Stempel wurde in den frühen Nullerjahren einer lose verbundenen Gruppe von Filmemachern aus dem Großraum Berlin allerdings von außen verpasst. Vor allem Kritiker hatten bei einer Reihe von Regisseuren ästhetische Gemeinsamkeiten gesehen. Mehr als die spröde Machart eint die Berliner Schule jedoch ein inhaltliches Konzept. Die Geschichten sind stark in der jeweiligen (Lebens-) Wirklichkeit verankert, handeln von „normalen“ Menschen, beleuchten eher schnörkellos unspektakulär deren Alltag.

Die bekanntesten Vertreter der Berliner Schule sind neben Christian Petzold: Christoph Hochhäuser (Die Lügen der Sieger) – Valeska Grisebach (Western) – Benjamin Heisenberg (Über-ich und Du) – Maren Ade (Toni Erdmann). Der mit Abstand produktivste Vertreter ist Christian Petzold. Seit gut 20 Jahren ist er als Autor und Regisseur im Geschäft und gilt nicht zuletzt im Ausland (USA, Frankreich) als vielleicht wichtigster Vertreter des deutschen Autorenfilms. Das macht durchaus Sinn, denn in Petzolds Filmen erfährt man tatsächlich viel über Deutschland. Die Befindlichkeit des Landes, seiner Menschen in Geschichte und Gegenwart ist so was wie das übergeordnete Thema von Petzolds Filmen.

Und der Blick, den seine Geschichten auf Land und Leute werfen, ist meist ein weiblicher. Viele von Petzolds Filmen sind Frauenporträts. Es sind Durchsetzungs- und Überlebensgeschichten in den Zwängen zeitgeschichtlicher Gegebenheiten. Mal in der DDR, mal in West- oder Gesamtdeutschland. Und meist haben die sehr unterschiedlichen Frauen ein Gesicht, das von Nina Hoss. Die Schauspielerin begleitete den Regisseur über ein Dutzend Jahre und 5 Filme.

In „Wolfsburg“ spielt sie eine Mutter deren Kind bei einem Unfall mit Fahrerflucht getötet wird, in „Yella“ eine Buchhalterin aus der ostdeutschen Provinz, die einen Neuanfang in Hannover versucht. In „Jerichow“ ist sie Teil einer vertrackten Dreiecksgeschichte, in „Barbara“ eine Ärztin in der DDR und in „Phoenix“ eine Auschwitzüberlebende. Die Drehbücher für diese Filme hat Petzold gezielt für seine Hauptdarstellerin geschrieben.

In seinem neuen Film spielt Nina Hoss nicht mit. Und noch etwas ist neu: „Transit“ fußt auf einer literarischen Vorlage, dem gleichnamigen Roman von Anna Seghers. Den historischen Stoff, Flüchtlinge vor den Nazis in Marseille 1942, hat Petzold mit einer gewagten aber gekonnten Volte ins heutige Marseille verlegt. Verfolgung und Flucht als zeitloses Thema. In den Hauptrollen übrigens genial besetzt mit den kommenden Stars des deutschen Films Franz Rogowski und Paula Beer.

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KREML Programmkino – Thomas Lawetzky

April

Mit „Call me by your Name“ läuft im April einer der schönsten und sensibelsten Liebesfilme der letzten Jahre bei uns im Kreml. Es geht um die sexuelle Erweckung eines jungen Mannes, der entdeckt, dass er sich zu einem anderen Mann hingezogen fühlt. Verortet ist die Geschichte im Italien der frühen 80er Jahre. Schwule Identität im Kino, heute eine Selbstverständlichkeit. Aber erst seit einigen Jahren.
Nur die Älteren werden sich an einen legendären Fernsehskandal aus dem Jahr 1977 erinnern. Damals lief in der ARD der Film „Die Konsequenz“ von Wolfgang Petersen. Erzählt wird die Geschichte einer unerfüllten schwulen Liebe zwischen zwei jungen Männern. Fünfzehn Jahre vor der Abschaffung der Paragraphen 175, der sexuelle Handlungen zwischen gleichgeschlechtlichen (männlichen !) Partnern unter Strafe stellt, hatte das Thema seinen Weg in den Mainstream gefunden. In der alten Bundesrepublik war schwule Identität bis dahin nur  in Nischen- bzw. Undergroundproduktionen Thema, etwa in den ersten Filmen von Rosa von Praunheim.
Nicht viel anders sah es in Amerika aus. Aus Angst vor der Zensur bzw. in vorauseilender Selbstzensur wurden in den 50er und 60er Jahre Drehbücher nach literarischen Vorlagen umgeschrieben, um auch nur homoerotische Andeutungen zu tilgen. Für die Filmversion von „Die Katze auf dem heißen Blechdach“ (1955) musste Richard Brooks alle Hinweise auf die Homosexualität Bricks (Paul Newman) aus der Vorlage entfernen, sodass unklar bleibt, wieso er mit seiner Frau (Elizabeth Taylor) nicht mehr schlafen mochte.
Mitte der 60er Jahre tauchte weibliche Homosexualität plötzlich in kruden amerikanischen B-Pictures auf. Ein ganzes Subgenre von Frauenknast Filmen („Frauen in Ketten“) fand auch den Weg in deutsche Bahnhofskinos. Am wildesten trieb es da Kultfilmer Russ Meyer mit seinen ausufernden filmischen (Männer) Fantasien („Die Satansweiber von Tittfield“).
Nach derlei filmischen Ausschweifungen, denen wohl der Begriff Kampflesbe zu verdanken ist, dauerte es noch mal zwei Dutzend Jahre, bis eine ernsthafte Auseinandersetzung und Darstellung von Homosexualität in Mainstream Kino statt fand. Wobei es immer noch ein Unterschied ist, ob nur darüber geredet wird oder es auch zu sehen ist. Ersteres fand Anfang der 90er Jahre in „Philadelphia“, dem ersten großen Hollywoodfilm, der sich mit dem Thema Aids auseinandersetzte, statt. Und noch mal zwölf Jahre dauerte es bis zu einem schwulen Liebesfilm, der den Austausch von Zärtlichkeiten auch zeigte. Dass „Brokeback Mountain“ dann auch noch die liebevolle Hinwendung zweier Cowboys zueinander zum Thema hatte, machte den Film doppelt bahnbrechend.
Seitdem sind einige der schönsten filmischen Liebesgeschichten unter gleichgeschlechtlichen Partner angesiedelt. Wie zuletzt „Blau ist eine warme Farbe“, „Moonlight“, „Carol“ und nun „Call me by your Name“. Letzterer Film hat übrigens eine erstaunliche Rezeptionsgeschichte. Im vergangenen Jahr war „Call me…“ der Publikumsliebling beim berühmten Sundance Festival, danach ein riesen Erfolg in Amerika und kommt nun erst, über diesen Umweg, zu uns. Für das Drehbuch des Meisterwerks gab es 2018 einen Oscar.
Übrigens: Der oben erwähnte Fernsehskandal bestand natürlich nicht in der ARD Ausstrahlung des Films „Die Konsequenz“, sondern in der Tatsache, dass der Bayrische Rundfunk seinen Zuschauern den Film vorenthielt, indem er sich aus dem ARD Sendeverbund ausschaltete.

KREML Programmkino – Thomas Lawetzky

Kino im Kreml-Kulturhaus

Preisgekröntes Programmkino mit täglich wechselnden Angebot

Die Idee

Keimzelle des KREML Kulturhauses ist die Idee von Programmkino mit täglich wechselnden aktuellen wie klassischen Filmen sowie einem qualitativen Kinderfilmangebot. Diese Konzeptidee wurde in einem ersten Schritt durch sogenannte „Film Specials“ ergänzt. Im Rahmen dieser Film Specials sind im Programmkino des KREML Kulturhauses in der Regel aussergewöhnliche Filmstreifen, Dokumentarfilme, Kurzfilmrollen wie auch Filme mit einem regionalen Bezug zur hiesigen Region zu sehen.
In der Folge wurden diverse Abspielreihen (u.a. Filmkunst, Déjà vu) sowie das Musikfilmfestival mit in das Programm einbezogen, die einmal wöchentlich bzw. monatlich oder als Jahres-Higlight zu sehen sind.

Das Programm

Seit Januar 2001 gibt es täglich zusätzlich Kurzfilme im Vorprogramm, den noch immer fristet der Kurzfilm im deutschen Kino ein Nischen-Dasein.
In den Sommermonaten bietet das Kulturhaus zusätzlich die Reihe „Filme im Garten”. An sechs aufeinanderfolgenden Wochenenden kann an jeweils einem Wochenendtag Kino-OpenAir-Atmosphäre auf dem Aussengelände des KREML Kulturhauses genossen werden.

Das Filmprogramm wird von einem ehrenamtlich tätigen Arbeitskreis ausgewählt und geplant. Hier finden sich Filmemacher, Kunstliebhaber und Kinofans monatlich zusammen, um aus Publikumswünschen und aktuellem Filmangebot ein vielschichtiges und anspruchsvolles Programm zusammenzustellen.

Zahlen und Fakten

Durchschnittlich gibt es im KREML Kulturhaus im Jahr ca. 160 Filme zu sehen, 120 Programmkinofilme und 40 Kinderfilme. Das KREML Programmkino fasst zur Zeit 82 Zuschauer je Vorstellung; die Gesamtzuschauerzahl lag in den letzten Jahren bei durchschnittlich 12000 Besuchern pro Jahr.

Im Bereich Kino ist das KREML Kulturhaus Mitglied im Film- u. Kinobüro Hessen e. V. sowie in der Bundesarbeitsgemeinschaft Kino. Das KREML Kulturhaus konnte in den letzten Jahren mehrmals den Bundesfilmpreis Kino, den Bundesfilmpreis für sein herausragendes Kinder- und Jugendfilmprogramm sowie den Filmtheaterprogrammpreis Rheinland-Pfalz in Empfang nehmen.

Prämiertes Programmkino

Das KREMlL Kulturhaus konnte folgende Preise erzielen:

  • Bundeskinopreis 2017
  • Kinopreis des Landes Rheinland-Pfalz 2017

Unterstützung für Blinde und Gehörlose

Die kostenlosen Apps ``Greta`` und ``Starks`` für Smartphone und Tablet bieten Blinden und Gehörlosen Audiodeskriptionen und Untertitel.