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Mai 2017

Kurzfilm im Vorprogramm: DIE SANTA MARIA (18.5.-24.5.)

DIE SANTA MARIA - Deutschland 2016 - 4 min 34 Ein Mann, eine Schatzkarte, Gangster,…

Do, 18. Mai - Mi, 24. Mai

Filmtipp: Die andere Seite der Hoffnung

Finnland 2017 / Buch und Regie: Aki Kaurismäki / Darst.: Sherwan Haji, Sakari Kousmanen, Ilka…

Mi, 24. Mai, 21.00 Uhr

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Kurzfilm im Vorprogramm: SALLY (25.5.-31.5.)

SALLY - Niederlande 2005 - 2 min 14 Völlig losgelöste Murmeln.

Do, 25. Mai - Mi, 31. Mai

Kinderkino: Timm Thaler oder das verkaufte Lachen

Kinderfilm, Jugendfilm / Drama / Deutschland 2017 / Regie: Andreas Dresen / Darst.: Arved Friese,…

Do, 25. Mai, 15.30 Uhr

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Kurzfilm vor dem Kinderkino: DER KLEINE VOGEL UND DIE RAUPE (6.5.-28.5.)

DER KLEINE VOGEL UND DIE RAUPE Schweiz 2017 - 4 min 31. Ein Vogel pflegt…

Do, 25. Mai, 15.30 Uhr

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Eine Veranstaltung, die im Abstand von 1 Woche(n) um 3:30pm am Sonntag stattfindet und bis Sat, 27. May 2017 wiederholt wird.

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KinoDinner mit Film und Menü nach Wahl

KinoDinner mit den Filmen ‚Es war einmal in Deutschland‘ u. ,The Birth of a Nation‘…

Do, 25. Mai, 17.00 Uhr

Es war einmal in Deutschland

Deutschland-Luxemburg-Belgien 2017 / Buch und Regie: Sam Garbinski / Darst.: Moritz Bleibtreu, Antje Traue, Tim…

Do, 25. Mai, 17.30 Uhr - 17.00 Uhr

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The Birth of a Nation

USA 2016 / Buch und Regie: Nate Parker / Darst.: Nate Parker, Armie Hammer, Aunjanue…

Do, 25. Mai, 19.30 Uhr

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Es war einmal in Deutschland

Deutschland-Luxemburg-Belgien 2017 / Buch und Regie: Sam Garbinski / Darst.: Moritz Bleibtreu, Antje Traue, Tim…

Fr, 26. Mai, 19.00 Uhr

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Kinderkino: Timm Thaler oder das verkaufte Lachen

Kinderfilm, Jugendfilm / Drama / Deutschland 2017 / Regie: Andreas Dresen / Darst.: Arved Friese,…

Sa, 27. Mai, 17.15 Uhr

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Programm Mai

Programm Juni/Juli

Kino News

von Thomas Lawetzky

Mai

Meistens kommt man ja (mehr oder weniger) zufrieden aus dem Kino. Man hat einen Film gesehen den man sich ausgesucht hat, über den man sich vorher informiert hat und der dann den Erwartungen (mehr oder weniger) entsprochen hat. Netter Abend, man ist zufrieden.
Aber dann, nicht häufig, vielleicht ein zwei Mal im Jahr, kommt man regelrecht beglückt aus dem Kino, hat einen Film gesehen, der elektrisiert hat, der lange nachwirkt. Was ist da passiert?
Meistens wird es etwas mit dem spezifischen Tonfall des Films zu tun gehabt haben. Sei es, dass der Film einen für seinen Stoff präzise treffenden Tonfall gehabt hat, oder, allgemeiner, einen filmsprachlich originellen und innovativen Tonfall.
Um den angemessenen Tonfall zu treffen, braucht ein Film natürlich ein Thema, am besten ein im weiteren Sinne heikles. Es muss die Möglichkeit geben abzustürzen, sich im Tonfall zu vergreifen.
Beispiel: Nationalsozialismus und Hitlerdarstellung in zwei Filmen. Einmal im deutschen Film „Der Untergang“ von Oliver Hirschbiegel, dann „Inglourious Basterds“ von Quentin Tarantino. Im ersten Fall versucht Bruno Ganz in seiner Darstellung so nah wie möglich an der historischen Hitlerfigur zu bleiben, Gesten und Sprachduktus so realistisch wie möglich zu gestalten. Herausgekommen ist dabei freilich eine Knallchargerei der grotesken Art, die lächerlich wirkt. Der Zuschauer lacht nicht über die dargestellte Figur, sondern über einen jämmerlich scheiternden Schauspieler.
Ganz anders die Hitlerdarstellung von Martin Wuttke bei Tarantino. Hier ist der Führer als größenwahnsinnige Witzfigur (die er ja auch war) angelegt. Das Lachen des Publikums gilt hier dem Dargestellten nicht dem Darstellenden. Ein gravierender Unterschied, bedingt durch den Tonfall der Szenen. Natürlich sind beide Darstellungen bewusst gewählt. Die eine geht daneben, vergreift sich im Tonfall, die andere ist die gewagtere, trifft aber, ist stimmig.
Ganz wunderbar lässt sich der Stellenwert des richtigen Tonfalls am aktuellen Film „Moonlight“ (ab 20.4. im Kreml), den der Spiegel zurecht zum besten Film des Jahres gekürt hat, veranschaulichen. Thema des Films ist die Lebenswirklichkeit eines Afroamerikaners im urbanen Ghetto. Der Protagonist ist drogenaffin, gewaltbereit und schwul. Die Fallstricke für jede Menge Kitsch und Klischees sind also ausgelegt. „Moonlight“ umgeht sie alle mit atemberaubender Souveränität. Kein Ghettokrawall mit lärmendem Hip Hop, kein nerviges Motherfucker-Rumgefluche mit dumpfen Machoposen, nicht mal plakative Sozialkritik. Stattdessen eine Menschen- und Milieubetrachtung voller Empathie und Zärtlichkeit. In „Moonlight“ wird nicht viel geredet. Die Worte sind so unwichtig, dass Dialoge sogar mehrfach ausgeblendet werden, die Menschen gleichwohl im Bild bleiben. Denn darum geht es in „Moonlight“: Um die Begegnung von Körpern, Gesichtern, Blicken. Die Geschichte selbst bleibt fragmentarisch, nichts wird auserzählt. Selbst dass der Werdegang des Helden in drei Lebensphasen von drei verschiedenen Schauspielern dargestellt wird, fügt sich perfekt in den emotionalen Flow des Films. „Moonlight“, ein Film mit einem ganz eigenen Stil oder besser, mit einem wunderbar stimmigen Tonfall.

KREML Programmkino – Thomas Lawetzky

Juni/Juli

Die Geschichte der Literaturverfilmungen ist so alt wie das Kino selbst. Ab dem Moment, wo Filme nicht mehr nur dokumentierten, sondern begannen Geschichten zu erzählen, griffen Regisseure, Autoren, Produzenten auf literarische Vorlagen zurück. Los ging’s 1902 mit Méliès „Reise zum Mond“, frei nach Jules Verne.
Ein nicht geringer Anteil der Filme, die in den folgenden 115 Jahren entstanden, basieren auf Romanen, Erzählungen, Kurzgeschichten. Die meisten davon wenig gehaltvoll, was dann für die Filme oft auch gilt. Deshalb hat sich zumindest die feuilletonistische Begleitung und Beobachtung des Kinogeschehens irgendwann mal darauf geeinigt, dass unter Literaturverfilmungen Werke nach hochrangigen, „literarischen“ Büchern zu verstehen seien. Saubere Trennung von U- und E-Literatur also. Beispiel: „Der Tod in Venedig“ nach Thomas Mann oder „Die Blechtrommel“ nach Günter Grass = Literaturverfilmung. „Friedhof der Kuscheltiere“ nach Stephen King = Genre, Schund. Eine Trennung, die erst mal einsichtig erscheint, auf den zweiten Blick jedoch fragwürdig ist. Dass der Film „Friedhof der Kuscheltiere“ nämlich nicht gerade in die Filmgeschichte eingegangen ist, liegt weniger an der minderen Qualität der literarischen Vorlage, sondern an einem uninspirierten Regisseur, der Dutzendware abgeliefert hat, vermutlich genau das auch wollte.

Der vielleicht visionärste Filmregisseur überhaupt, Stanley Kubrick, hat nun aber alle seine Filme nach Romanen gedreht, auch und gerade nach reinen Unterhaltungsromanen. Zurück zu Stephen King. „Shining“ ist ein passables Frühwerk des Horrorautors, das erst durch die geniale Verfilmung Kubricks ins Rampenlicht rückte. King selbst betont seit 40 Jahren, den Film nicht zu mögen, er verfälsche das Buch.

Womit wir mitten in der Diskussion über Sinn und Unsinn von Literaturverfilmungen sind. Zwangsläufig verändert ein Film ja seine literarische Vorlage. Der Leser imaginiert den gedruckten Stoff und macht sich seine eigenen Bilder. Der Kinozuschauer kriegt sie mittels Schauspieler, Ausstattung, Kamerawinkel, Schnitt etc. fertig geliefert. Ist also der Zuschauer einer Literaturverfilmung intellektuell und sinnlich weniger gefordert, als ein Leser der Vorlage? Nur wenn der Film sich sklavisch und uninspiriert ans Buch hält, es nur bebildert.
Alle großen Literaturverfilmungen sind einen anderen Weg gegangen. Sie haben sich bei den zwangsläufigen Kürzungen der Geschichte auf den erzählerischen Kern konzentriert und dabei den Geist der Vorlage beibehalten, vielleicht sogar vertieft oder erweitert. Eine gelungene Literaturverfilmung ist immer ein eigenständiges Werk, kann neben der Vorlage bestehen, kann sogar „besser“ sein. Was sich bei niemand besser veranschaulichen lässt als wieder bei Kubrick. Die Vorlagen zu „2001“, „Clockwork Orange“, „Shining“, „Barry Lyndon“, „Full Metal Jacket“ sind mehr oder weniger vergessen. Die Filme haben nichts von ihrer Kraft verloren, gehören zum filmischen Weltkulturerbe.

Auf der Zielgeraden steuert dieser kleine filmhistorische Exkurs nun in die Gegenwart. Mit „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ haben wir im Juni eine vielversprechende Literaturverfilmung im Programm. Vielversprechend, weil Regisseur Matti Geschonneck vor ein paar Jahren mit „Boxhagener Platz“ schon einmal ein sensibles Händchen für „DDR-Themen“ bewiesen hat. Gleiches gilt für Drehbuchautor, Wolfgang Kohlhaase, dessen letzter Film, Dresens „Als wir träumten“, ein Musterbeispiel für eine gelungene Literaturverfilmung war. Und dann ist da natürlich die Vorlage von Eugen Ruge: einer der besten deutschen Romane der letzten 10 Jahre. Im Film wird aus der 50 Jahre umfassenden Familienchronik aus Ostberlin übrigens ein einziger Tag: Der 90. Geburtstag eines Altkommunisten. Eine Geschichte eindampfen nennt man so was wohl.

KREML Programmkino – Thomas Lawetzky

Kino im Kreml-Kulturhaus

Preisgekröntes Programmkino mit täglich wechselnden Angebot

Die Idee

Keimzelle des KREML Kulturhauses ist die Idee von Programmkino mit täglich wechselnden aktuellen wie klassischen Filmen sowie einem qualitativen Kinderfilmangebot. Diese Konzeptidee wurde in einem ersten Schritt durch sogenannte „Film Specials“ ergänzt. Im Rahmen dieser Film Specials sind im Programmkino des KREML Kulturhauses in der Regel aussergewöhnliche Filmstreifen, Dokumentarfilme, Kurzfilmrollen wie auch Filme mit einem regionalen Bezug zur hiesigen Region zu sehen.
In der Folge wurden diverse Abspielreihen (u.a. Filmkunst, Déjà vu) sowie das Musikfilmfestival mit in das Programm einbezogen, die einmal wöchentlich bzw. monatlich oder als Jahres-Higlight zu sehen sind.

Das Programm

Seit Januar 2001 gibt es täglich zusätzlich Kurzfilme im Vorprogramm, den noch immer fristet der Kurzfilm im deutschen Kino ein Nischen-Dasein.
In den Sommermonaten bietet das Kulturhaus zusätzlich die Reihe „Filme im Garten”. An sechs aufeinanderfolgenden Wochenenden kann an jeweils einem Wochenendtag Kino-OpenAir-Atmosphäre auf dem Aussengelände des KREML Kulturhauses genossen werden.

Das Filmprogramm wird von einem ehrenamtlich tätigen Arbeitskreis ausgewählt und geplant. Hier finden sich Filmemacher, Kunstliebhaber und Kinofans monatlich zusammen, um aus Publikumswünschen und aktuellem Filmangebot ein vielschichtiges und anspruchsvolles Programm zusammenzustellen.

Zahlen und Fakten

Durchschnittlich gibt es im KREML Kulturhaus im Jahr ca. 160 Filme zu sehen, 120 Programmkinofilme und 40 Kinderfilme. Das KREML Programmkino fasst zur Zeit 82 Zuschauer je Vorstellung; die Gesamtzuschauerzahl lag in den letzten Jahren bei durchschnittlich 12000 Besuchern pro Jahr.

Im Bereich Kino ist das KREML Kulturhaus Mitglied im Film- u. Kinobüro Hessen e. V. sowie in der Bundesarbeitsgemeinschaft Kino. Das KREML Kulturhaus konnte in den letzten Jahren mehrmals den Bundesfilmpreis Kino, den Bundesfilmpreis für sein herausragendes Kinder- und Jugendfilmprogramm sowie den Filmtheaterprogrammpreis Rheinland-Pfalz in Empfang nehmen.

Prämiertes Programmkino

Das KREMlL Kulturhaus konnte folgende Preise erzielen:

  • Bundeskinopreis 2016
  • Kinopreis des Landes Rheinland-Pfalz 2016

Unterstützung für Blinde und Gehörlose

Die kostenlosen Apps ``Greta`` und ``Starks`` für Smartphone und Tablet bieten Blinden und Gehörlosen Audiodeskriptionen und Untertitel.