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Juli 2017

Programmkino-Sommerpause vom 6.7. bis 24.8

Das Café und unser schöner Biergarten hat aber (ausser montags) für Euch geöffnet!! Und Openair-Kino…

Do, 6. Juli - Do, 24. August
August 2017

Kurzfilm im Vorprogramm: AlieNation

Deutschland 2014 - 6 min 14 Basierend auf  realen Interviews: Einblicke in die wesentlichen Dinge…

Do, 24. August - Mi, 30. August

Kinostart nach der Sommerpause mit ausgewählten Filmen

Kinostart nach der Sommerpause mit den Filmen 'Willkommen bei den Hartmanns' und 'Jahrhundertfrauen' Zum Programmkinostart…

Fr, 25. August, 19.00 Uhr - 23.15 Uhr

Willkommen bei den Hartmanns

Deutschland 2016 / Buch u. Regie: Simon Verhoeven / Darst.: Senta Berger, Heiner Lauterbach, Elyas…

Fr, 25. August, 19.00 Uhr

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Filmtipp: Jahrhundertfrauen

USA 2016 / Buch und Regie: Mike Mills / Darst.: Annette Bening, Elle Fanning, Greta…

Fr, 25. August, 21.15 Uhr

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Filmtipp: Jahrhundertfrauen

USA 2016 / Buch und Regie: Mike Mills / Darst.: Annette Bening, Elle Fanning, Greta…

Sa, 26. August, 19.00 Uhr

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Willkommen bei den Hartmanns

Deutschland 2016 / Buch u. Regie: Simon Verhoeven / Darst.: Senta Berger, Heiner Lauterbach, Elyas…

Sa, 26. August, 21.15 Uhr

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Willkommen bei den Hartmanns

Deutschland 2016 / Buch u. Regie: Simon Verhoeven / Darst.: Senta Berger, Heiner Lauterbach, Elyas…

So, 27. August, 12.00 Uhr

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Filmtipp: Jahrhundertfrauen

USA 2016 / Buch und Regie: Mike Mills / Darst.: Annette Bening, Elle Fanning, Greta…

So, 27. August, 17.15 Uhr

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Willkommen bei den Hartmanns

Deutschland 2016 / Buch u. Regie: Simon Verhoeven / Darst.: Senta Berger, Heiner Lauterbach, Elyas…

So, 27. August, 19.30 Uhr

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Programm Juni/Juli

Programm Aug/Sep

Kino News

von Thomas Lawetzky

Juni/Juli

Die Geschichte der Literaturverfilmungen ist so alt wie das Kino selbst. Ab dem Moment, wo Filme nicht mehr nur dokumentierten, sondern begannen Geschichten zu erzählen, griffen Regisseure, Autoren, Produzenten auf literarische Vorlagen zurück. Los ging’s 1902 mit Méliès „Reise zum Mond“, frei nach Jules Verne.
Ein nicht geringer Anteil der Filme, die in den folgenden 115 Jahren entstanden, basieren auf Romanen, Erzählungen, Kurzgeschichten. Die meisten davon wenig gehaltvoll, was dann für die Filme oft auch gilt. Deshalb hat sich zumindest die feuilletonistische Begleitung und Beobachtung des Kinogeschehens irgendwann mal darauf geeinigt, dass unter Literaturverfilmungen Werke nach hochrangigen, „literarischen“ Büchern zu verstehen seien. Saubere Trennung von U- und E-Literatur also. Beispiel: „Der Tod in Venedig“ nach Thomas Mann oder „Die Blechtrommel“ nach Günter Grass = Literaturverfilmung. „Friedhof der Kuscheltiere“ nach Stephen King = Genre, Schund. Eine Trennung, die erst mal einsichtig erscheint, auf den zweiten Blick jedoch fragwürdig ist. Dass der Film „Friedhof der Kuscheltiere“ nämlich nicht gerade in die Filmgeschichte eingegangen ist, liegt weniger an der minderen Qualität der literarischen Vorlage, sondern an einem uninspirierten Regisseur, der Dutzendware abgeliefert hat, vermutlich genau das auch wollte.

Der vielleicht visionärste Filmregisseur überhaupt, Stanley Kubrick, hat nun aber alle seine Filme nach Romanen gedreht, auch und gerade nach reinen Unterhaltungsromanen. Zurück zu Stephen King. „Shining“ ist ein passables Frühwerk des Horrorautors, das erst durch die geniale Verfilmung Kubricks ins Rampenlicht rückte. King selbst betont seit 40 Jahren, den Film nicht zu mögen, er verfälsche das Buch.

Womit wir mitten in der Diskussion über Sinn und Unsinn von Literaturverfilmungen sind. Zwangsläufig verändert ein Film ja seine literarische Vorlage. Der Leser imaginiert den gedruckten Stoff und macht sich seine eigenen Bilder. Der Kinozuschauer kriegt sie mittels Schauspieler, Ausstattung, Kamerawinkel, Schnitt etc. fertig geliefert. Ist also der Zuschauer einer Literaturverfilmung intellektuell und sinnlich weniger gefordert, als ein Leser der Vorlage? Nur wenn der Film sich sklavisch und uninspiriert ans Buch hält, es nur bebildert.
Alle großen Literaturverfilmungen sind einen anderen Weg gegangen. Sie haben sich bei den zwangsläufigen Kürzungen der Geschichte auf den erzählerischen Kern konzentriert und dabei den Geist der Vorlage beibehalten, vielleicht sogar vertieft oder erweitert. Eine gelungene Literaturverfilmung ist immer ein eigenständiges Werk, kann neben der Vorlage bestehen, kann sogar „besser“ sein. Was sich bei niemand besser veranschaulichen lässt als wieder bei Kubrick. Die Vorlagen zu „2001“, „Clockwork Orange“, „Shining“, „Barry Lyndon“, „Full Metal Jacket“ sind mehr oder weniger vergessen. Die Filme haben nichts von ihrer Kraft verloren, gehören zum filmischen Weltkulturerbe.

Auf der Zielgeraden steuert dieser kleine filmhistorische Exkurs nun in die Gegenwart. Mit „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ haben wir im Juni eine vielversprechende Literaturverfilmung im Programm. Vielversprechend, weil Regisseur Matti Geschonneck vor ein paar Jahren mit „Boxhagener Platz“ schon einmal ein sensibles Händchen für „DDR-Themen“ bewiesen hat. Gleiches gilt für Drehbuchautor, Wolfgang Kohlhaase, dessen letzter Film, Dresens „Als wir träumten“, ein Musterbeispiel für eine gelungene Literaturverfilmung war. Und dann ist da natürlich die Vorlage von Eugen Ruge: einer der besten deutschen Romane der letzten 10 Jahre. Im Film wird aus der 50 Jahre umfassenden Familienchronik aus Ostberlin übrigens ein einziger Tag: Der 90. Geburtstag eines Altkommunisten. Eine Geschichte eindampfen nennt man so was wohl.

KREML Programmkino – Thomas Lawetzky

Aug/Sep

Zu Beginn der Rückrunde nach der Sommerpause mal ein kleiner Ausblick auf filmische Highlights im Herbst.

Der Roman „The Circle“ von Dave Eggers war vor Jahren ein Weltbestseller. Sein Thema konnte aktueller nicht sein: Das allgegenwärtige Internet und der gläserne Mensch in den sozialen Medien – leider keine düstere Dystopie, sondern längst realer Alptraum. Die Verfilmung ist mit Tom Hanks und Emma Stone prominent besetzt.

Auch „Schloss aus Glas“ entstand nach einem internationalen Bestseller. Erzählt wird die Geschichte einer kaputten Familie – Vater Alkoholiker, Mutter spinnerte Künstlerin – und den Versuchen, als Kind sich daraus zu befreien. Die Tochter erzählt die Geschichte einer Kindheit in bitterer Armut in Rückblenden.

Mit „Logan Lucky“ meldet sich Independent Ikone Steven Soderbergh, der eigentlich vom Kino die Nase voll hatte, auf der Leinwand zurück. Und er tut dies mit einer rasanten Krimikomödie, die ein bisschen an „Oceans Eleven“ erinnert. Es geht um einen Banküberfall, der ziemlich aus dem Ruder läuft.

Schön, dass der Gewinner der diesjährigen Berlinale, der ungarische Film „Körper und Seele“, auch den Weg ins Kino finden wird. Die phantasievolle Liebesgeschichte zweier Außenseiter, die sich in einem Schlachthof kennen lernen, versprüht mit einer Fülle origineller Ideen pure Kinomagie.

Einmal mehr in historische Gefilde begibt sich der britische Starregisseur Stephen Frears mit seinem Kostümdrama „Victoria & Abdul“. Judi Dench spielt die britische Königin Victoria, die 1887 ihr 50. Thronjubiläum feiert. Hier lernt sie einen jungen indischen Bediensteten kennen, und zwischen beiden entwickelt sich eine tiefe Freundschaft…was dem royalen Umfeld bei Hofe gar nicht gefällt.

Gerade erst hat der kanadische Regisseur Denis Villeneuve mit seinem genialem SciFi Film „Arrival“ begeistert, da kommt schon sein neuer ins Kino. Und siehe da, wieder Genre, wieder SF und zwar die Fortsetzung von „Bladerunner“. Titel: „Bladerunner 2049“. Hauptrolle: Ryan Gosling. Die Erwartungen könnten nicht höher sein.

Gleiches gilt auch für den Film „Der Schneemann“. Vorlage ist der gleichnamige (und beste) Krimi von Jo Nesbo. Den hochkomplexen und vielschichtigen Roman hat Tomas Alfredson verfilmt. Und der ist mit seinem genialen Spionagethriller „“Dame, König, Ass, Spion“ noch in bester Erinnerung.

In Cannes hat die schwedisch-deutsche Coproduktion „The Square“ die Goldene Palma als bester Film gewonnen. Eher selten, dass Komödien in Cannes punkten. Aber der ebenso witzige wie auch bitterböse Bilderreigen rund um den internationalen Kunstbetrieb strotzt nur so vor hinreißenden Szenen. Ein bisschen lässt „Toni Erdmann“ grüßen.

Von dem Film „Suburbicon“ ist noch nicht viel bekannt. Das was bekannt ist, lässt freilich aufhorchen. Der Film ist von George Clooney, das Drehbuch von den Coen Brüdern, und in den Hauptrollen sind Matt Damon und Julianne Moore zu sehen. Erzählt wird die Geschichte einer braven Kleinstadtfamilie, die nach einem Einbruch ziemlich durchdreht.

Blieben noch drei vielversprechende deutsche Filme im Herbst. Zwölf Jahre nach „Das Leben der Anderen“ meldet sich doch tatsächlich Florian von Donnersmarck zurück. „Werk ohne Autor“ heißt der Film, der von einem Künstler erzählt, der unter den Nazis ebenso gelitten hat wie später unter der SED Diktatur. „Simpel“ ist die Geschichte zweier Brüder in den Zwanzigern, von denen einer geistig auf dem Stand eines Dreijährigen Zurückgeblieben ist. Und auch Fatih Akin hat mit „Aus dem Nichts“ bereits ein paar Monate nach „Tschik“ schon wieder was Neues, diesmal nach eigenem Buch und gerade in Cannes preisgekrönt, am Start.

Wie heißt es doch so schön: Da sollte für Jeden was dabei sein. Freu’n wir uns drauf.

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KREML Programmkino – Thomas Lawetzky

Kino im Kreml-Kulturhaus

Preisgekröntes Programmkino mit täglich wechselnden Angebot

Die Idee

Keimzelle des KREML Kulturhauses ist die Idee von Programmkino mit täglich wechselnden aktuellen wie klassischen Filmen sowie einem qualitativen Kinderfilmangebot. Diese Konzeptidee wurde in einem ersten Schritt durch sogenannte „Film Specials“ ergänzt. Im Rahmen dieser Film Specials sind im Programmkino des KREML Kulturhauses in der Regel aussergewöhnliche Filmstreifen, Dokumentarfilme, Kurzfilmrollen wie auch Filme mit einem regionalen Bezug zur hiesigen Region zu sehen.
In der Folge wurden diverse Abspielreihen (u.a. Filmkunst, Déjà vu) sowie das Musikfilmfestival mit in das Programm einbezogen, die einmal wöchentlich bzw. monatlich oder als Jahres-Higlight zu sehen sind.

Das Programm

Seit Januar 2001 gibt es täglich zusätzlich Kurzfilme im Vorprogramm, den noch immer fristet der Kurzfilm im deutschen Kino ein Nischen-Dasein.
In den Sommermonaten bietet das Kulturhaus zusätzlich die Reihe „Filme im Garten”. An sechs aufeinanderfolgenden Wochenenden kann an jeweils einem Wochenendtag Kino-OpenAir-Atmosphäre auf dem Aussengelände des KREML Kulturhauses genossen werden.

Das Filmprogramm wird von einem ehrenamtlich tätigen Arbeitskreis ausgewählt und geplant. Hier finden sich Filmemacher, Kunstliebhaber und Kinofans monatlich zusammen, um aus Publikumswünschen und aktuellem Filmangebot ein vielschichtiges und anspruchsvolles Programm zusammenzustellen.

Zahlen und Fakten

Durchschnittlich gibt es im KREML Kulturhaus im Jahr ca. 160 Filme zu sehen, 120 Programmkinofilme und 40 Kinderfilme. Das KREML Programmkino fasst zur Zeit 82 Zuschauer je Vorstellung; die Gesamtzuschauerzahl lag in den letzten Jahren bei durchschnittlich 12000 Besuchern pro Jahr.

Im Bereich Kino ist das KREML Kulturhaus Mitglied im Film- u. Kinobüro Hessen e. V. sowie in der Bundesarbeitsgemeinschaft Kino. Das KREML Kulturhaus konnte in den letzten Jahren mehrmals den Bundesfilmpreis Kino, den Bundesfilmpreis für sein herausragendes Kinder- und Jugendfilmprogramm sowie den Filmtheaterprogrammpreis Rheinland-Pfalz in Empfang nehmen.

Prämiertes Programmkino

Das KREMlL Kulturhaus konnte folgende Preise erzielen:

  • Bundeskinopreis 2016
  • Kinopreis des Landes Rheinland-Pfalz 2016

Unterstützung für Blinde und Gehörlose

Die kostenlosen Apps ``Greta`` und ``Starks`` für Smartphone und Tablet bieten Blinden und Gehörlosen Audiodeskriptionen und Untertitel.