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Dezember 2018

Kunstfilm im Kreml: Unser Saatgut – Wir ernten, was wir säen

Die Dokumentation handelt nicht nur von einem Wunder - vom Saatgut als Geschenk der Natur,…

Di, 11. Dezember, 21.00 Uhr

25 km/h

Die Brüder Georg und Christian könnten unterschiedlicher nicht sein. Der eine Handwerker, der andere Topmanager.…

Mi, 12. Dezember, 18.30 Uhr

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Bohemian Rhapsody

USA 2018 / Regie: Bryan Singer / Darst.: Rami Malek, Ben Hardy, Mike Meyers /…

Mi, 12. Dezember, 20.30 Uhr

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Kurzfilmstart: Unsere Dezember-Kurzfilme im Vorprogramm

bis 5.12. M.A.NUMMINEN IN DER SAUNA - Finnland 2014 - 1 min Der finnische Underground…

Do, 13. Dezember, 18.30 Uhr

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Eine Veranstaltung, die im Abstand von 1 Woche(n) um 6:30pm am Donnerstag stattfindet und bis Wed, 2. January 2019 wiederholt wird.

Filmkunst im Kreml: The man who killt Don Quixonte

Der ehemals ambitionierte und vom Willen zur Kunst beseelte Regisseur Toby dreht einen Werbefilm. Er…

Do, 13. Dezember, 18.30 Uhr

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Filmstart: Der Trafikant

Wien in den 30er Jahren. Der junge Franz kommt vom Land in die Metropole, um…

Do, 13. Dezember, 21.00 Uhr

Der Trafikant

Wien in den 30er Jahren. Der junge Franz kommt vom Land in die Metropole, um…

Fr, 14. Dezember, 16.30 Uhr

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Generationentreff – Kino zum Feierabend im Dezember

Generationentreff - Kino zum Feierabend                          In bewährter Manier wird zur Einstimmung auf das Wochenende beim…

Fr, 14. Dezember, 16.30 Uhr - 19.00 Uhr

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FilmSpecial/Dokufilm des Monats: Unser Saatgut – Wir ernten, was wir säen

Dokumentarfilm des Monats/ FilmSpecial: Unser Saatgut – Wir ernten, was wir säen. Mit Einführung, Dokufilm,…

Fr, 14. Dezember, 18.45 Uhr

Kinderkino: Zafir – Der schwarze Hengst

Als das Pferd Zafir, das Anna gehört, von Sharbat, einem Mädchen, das aus Afghanistan geflüchtet…

Sa, 15. Dezember, 16.45 Uhr

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Kino-Programm Dezember

Kino-Programm Januar

Demnächst im Kreml

Kommende FilmHighlights

Kino News

von Thomas Lawetzky

Dezember

Höchste Zeit auch an dieser Stelle mal ein paar Sätze über den Ausnahmeschauspieler Ryan Gosling zu verlieren. Anlass: die Aufführung seines neues Films „Aufbruch zum Mond“, ab Mitte Dezember bei uns im Kreml. Gosling spielt den Astronauten Neil Armstrong, der als erster Mensch 1969 den Mond betrat. Für den öffentlichkeitsscheuen Darsteller eher eine ungewöhnliche Rolle, denn im Mainstream taucht er eigentlich nur sporadisch auf. Viel mehr steht er für’s unabhängige amerikanische Kino, für künstlerisch ambitionierte Filme, die auch mal was riskieren.

Dabei ist Ryan Gosling geradezu ein klassisches Kind Hollywoods, der bereits als Jugendlicher in die Star-Schmiede des Disneykonzerns geriet und vor 20 Jahren in belanglosen Teenie-Serien debütierte. Von denen er sich freilich 2001 denkbar nachhaltig emanzipierte, als er in „The Believer“ einen amerikanischen Neonazi spielte. Es folgten weiter wenig glamouröse, aber um so markantere Rollen in „Half Nelson“ als alkoholkranker Lehrer sowie in „Lars und die Frauen“ als Sonderling, der sich in eine Sexpuppe verliebt.

Schon in den ersten Filmen zeigte sich, dass Ryan Gosling alles hat, was man zum Star braucht. Er hat eine immense Leinwandpräsenz, er ist wandlungsfähig, und er ist ein einnehmender Männertyp, dem man Sensibilität zutraut, der sie ausstrahlt.

Sein Markenzeichen ist eine sparsame Mimik und sein angedeutetes, unergründlichen Lächeln, das auf Fotos leicht spöttisch wirken mag, im bewegten Bild und im Kontext einer Geschichte jedoch empathische Wärme entfaltet und dabei immer auch ein bisschen geheimnisvoll ist.

Ein klares Rollenbild gibt es bei Gosling nicht. Er spielt fiese Schleimer genauso überzeugend wie strahlende Womanizer. Wobei seinen Charakteren immer eine gewisse Ambivalenz innewohnt. Seine Fieslinge haben meist auch eine sanfte Seite und zumindest ein Teil des Helden ist auch ein Arschloch.

Auch wenn’s ein Klischee ist, aber Ryan Gosling spielt oft gebrochene Figuren, die ein ziemliches Päckchen mit sich rumschleppen. Dass dies gar nicht auserzählt werden muss, man es als Zuschauer einfach spürt, ist seine große Kunst.

In seinem bislang besten Film, der melancholisch-brutalen Gangster Ballade „Drive“, gibt es eine Szene, die durch Goslings Darstellung längst zu den ikonographischen Highlights des Kinos gehört. Er spielt einen Fluchtwagenfahrer, der eine junge Frau mit ihrem kleinen Sohn vor einem kriminellen Umfeld schützt. In der Szene im letzten Drittel des Films betritt Goslings Figur als Beschützer der Frau einen Fahrstuhl und wird ihn eine Minute später als außer Kontrolle geratenes Gewaltmonster verlassen. Eine der magischsten Szenen der jüngeren Filmgeschichte.

Zu Ryan Goslings Arbeitsweise gehört es, dass er gerne mit vertrauten Regisseuren arbeitet. Das war mit Derek Cianfrance (Blue Valentine, The Place beyond the Pines) so, wie auch mit dem Dänen Nicolas Winding Refn (Drive, Only God forgives). Und auch mit Damien Chazelle, dem Regisseur von „Aufbruch zum Mond“, hatte er zuvor „La La Land“ gedreht.

Dass der Schauspieler sich trotz solcher Ausflüge in den Mainstream nach wie vor dem Independent Film zugehörig fühlt, hatte er 2014 mit seiner ersten Regie- und Drehbucharbeit „Lost River“ unterstrichen. Der stark an der bizarren Gedanken- und Bilderwelt eines David Lynch orientierte Film beschreibt mit den Mitteln des Mystery-Thrillers den Verfall amerikanischer Urbanität. Kein Meisterwerk, aber ein kleiner mutiger Film, der viel mehr an Ausdruck und Haltung interessiert ist, als an Gefälligkeit.

KREML Programmkino – Thomas Lawetzky

Januar

Zu Beginn eines neuen (Kino-) Jahres an dieser Stelle traditionell ein Rückblick auf das abgelaufene. Die Besucherzahlen waren 2018 bei uns etwas besser als im Jahr davor. Das ist erfreulich und auch ein bisschen verwunderlich, ist doch landesweit das Gejammere der Kinobetreiber über die miesen Umsätze groß und laut. Was natürlich mit dem endlosen Jahrhundertsommer zusammenhängt, der die Leute in den Garten vor den Grill und eben nicht ins Kino getrieben hat. Schön, dass der Abwärtstrend am Kreml vorbeigegangen ist.
Besonders schön, dass sich unser „Dokumentarfilm des Monat“ mit Einführung und Diskussion als beliebte Marke mit zahlreichen ausverkauften Vorstellungen etabliert hat. Die bestbesuchtesten Filme 2018 waren bei uns: Der polnische Farbenrausch „Vincent“, die gut gelaunte französische Komödie „Das Leben ist ein Fest“, die herrliche amerikanische Provinzposse „Three Billboards…“, das Churchill Biopic „Darkest Hour“, der Oscargewinner „Shape of Water“ und die Provinzschnurre „Sauerkrautkoma“ aus Bayern.
Sehr erfreulich auch, dass die ansonsten weltweit von Publikum ignorierte, berührende Vater-Tochter Geschichte „Leave no Trace“ im Kreml sehr geschätzt wurde.
Die Filmüberraschung des Jahres sicherlich „I Tonya“. Damit war kaum zu rechnen, dass die Lebensgeschichte einer amerikanischen Sport Skandalnudel (und dann noch auf dem Eis) zu einer finster-sarkastischen Abrechnung mit heiligen Werten wie Familie und Heldentum werden würde.
Magische Filmmomente gab’s 2018 reichlich. Vor allem hier sicherlich das zauberhafte Ende von „Leave no Trace“, wo sich ein heruntergekommener Trailerpark als anheimelndes Hippieparadies entpuppt und sich zum schönsten Filmsong des Jahres das Vater-Tochter Verhältnis gleichzeitig verdichtet und löst. Beglückter wurde man schon lang nicht mehr aus dem Kino entlassen.
Was ansonsten die filmischen Highlights des Jahres anbelangt, so hielten sich deutsche und amerikanische Independentproduktionen die Waage. Herausragend auf deutscher Seite, nicht zuletzt wegen seines wunderbaren Hauptdarstellers Franz Rugowski, der (Lager-) Arbeiterfilm „In den Gängen“. Und natürlich Andreas Dresens „Gundermann“, ein Film dessen empathischer Tonfall auch im Kreml viele in den Bann zog.
Zu den bereits erwähnten amerikanischen Filmperlen kommt dann aber noch das eigentliche Filmwunder des Jahres: „The Rider“. Das ist ein halbdokumentarischer Film von einer ganz jungen Chinesin (!), und es geht um einen jugendlichen Rodeoreiter in den Südstaaten. Die Akteure spielen sich selbst, keine Schauspieler. Ein atemberaubend intensives Meisterwerk, das in seinen emotionalen Verdichtungen tatsächlich so etwas wie spirituelle Kraft entfaltet.
Was 2018 ein wenig gefehlt hat, ist niveauvolles Genrehandwerk. Aber da warten wir einfach auf den kommenden Spätsommer. Tarantino hat was Neues angekündigt. Diesmal kein Western, eher eine Thrillerkomödie, mit Leo und Brad. Neun Monate Vorfreude…toll!

KREML Programmkino – Thomas Lawetzky

Kino im Kreml-Kulturhaus

Prämiertes Programmkino
Das KREMlL Kulturhaus konnte folgende Preise erzielen:
Bundeskinopreis 2018
Kinopreis des Landes Rheinland-Pfalz 2018

Die Idee

Keimzelle des KREML Kulturhauses ist die Idee von Programmkino mit täglich wechselnden aktuellen wie klassischen Filmen sowie einem qualitativen Kinderfilmangebot. Diese Konzeptidee wurde in einem ersten Schritt durch sogenannte „Film Specials“ ergänzt. Im Rahmen dieser Film Specials sind im Programmkino des KREML Kulturhauses in der Regel aussergewöhnliche Filmstreifen, Dokumentarfilme, Kurzfilmrollen wie auch Filme mit einem regionalen Bezug zur hiesigen Region zu sehen.
In der Folge wurden diverse Abspielreihen (u.a. Filmkunst, Déjà vu) sowie das Musikfilmfestival mit in das Programm einbezogen, die einmal wöchentlich bzw. monatlich oder als Jahres-Higlight zu sehen sind.

Das Programm

Seit Januar 2001 gibt es täglich zusätzlich Kurzfilme im Vorprogramm, den noch immer fristet der Kurzfilm im deutschen Kino ein Nischen-Dasein.
In den Sommermonaten bietet das Kulturhaus zusätzlich die Reihe „Filme im Garten”. An sechs aufeinanderfolgenden Wochenenden kann an jeweils einem Wochenendtag Kino-OpenAir-Atmosphäre auf dem Aussengelände des KREML Kulturhauses genossen werden.

Das Filmprogramm wird von einem ehrenamtlich tätigen Arbeitskreis ausgewählt und geplant. Hier finden sich Filmemacher, Kunstliebhaber und Kinofans monatlich zusammen, um aus Publikumswünschen und aktuellem Filmangebot ein vielschichtiges und anspruchsvolles Programm zusammenzustellen.

Zahlen und Fakten

Durchschnittlich gibt es im KREML Kulturhaus im Jahr ca. 160 Filme zu sehen, 120 Programmkinofilme und 40 Kinderfilme. Das KREML Programmkino fasst zur Zeit 82 Zuschauer je Vorstellung; die Gesamtzuschauerzahl lag in den letzten Jahren bei durchschnittlich 12000 Besuchern pro Jahr.

Im Bereich Kino ist das KREML Kulturhaus Mitglied im Film- u. Kinobüro Hessen e. V. sowie in der Bundesarbeitsgemeinschaft Kino. Das KREML Kulturhaus konnte in den letzten Jahren mehrmals den Bundesfilmpreis Kino, den Bundesfilmpreis für sein herausragendes Kinder- und Jugendfilmprogramm sowie den Filmtheaterprogrammpreis Rheinland-Pfalz in Empfang nehmen.

Prämiertes Programmkino

Das KREMlL Kulturhaus konnte folgende Preise erzielen:

  • Bundeskinopreis 2017
  • Kinopreis des Landes Rheinland-Pfalz 2017

Unterstützung für Blinde und Gehörlose

Die kostenlosen Apps ``Greta`` und ``Starks`` für Smartphone und Tablet bieten Blinden und Gehörlosen Audiodeskriptionen und Untertitel.