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Dezember 2017

Simpel

Deutschland 2017 / Regie: Markus Goller / Darst.: Frederick Lau, David Kross, Emilia Schüle /…

Sa, 16. Dezember, 18.45 Uhr

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KinoMatinée mit Frühstück und Film ‚Jammertal’

KinoMatinée mit Frühstück und Film 'Jammertal' Am Sonntag, 17.12 veranstalten wir im Kreml die zweite…

So, 17. Dezember, 10.00 Uhr

Kinderkino: Amelie rennt

Kinderfilm / Abenteuer, Drama / Deutschland 2017 / Regie: Tobias Wiemann / Darst.: Mia Kasalo,…

So, 17. Dezember, 15.30 Uhr

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Simpel

Deutschland 2017 / Regie: Markus Goller / Darst.: Frederick Lau, David Kross, Emilia Schüle /…

So, 17. Dezember, 17.30 Uhr

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FilmSpecial: Jammertal. Zu Gast im Filmgespräch: Der Regisseur

FilmSpecial 'Jammertal'. Zu Gast im Filmgespräch (Zusatzveranstaltung): Der Drehbuchautor und Regisseur Etienne Heimann  Ausnahmezustand im…

So, 17. Dezember, 19.45 Uhr - 22.00 Uhr

Jammertal

Jammertal Deutschland 2017 / Regie: Thomas Veit, Etienne Heimann / Darsteller: Nick Wilder, Birge Funke,…

Di, 19. Dezember, 18.30 Uhr

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Eine Veranstaltung, die im Abstand von 1 Woche(n) um 18:30 am Dienstag, Mittwoch and Freitag stattfindet und bis Tue, 19. December 2017 wiederholt wird.

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Dokumentarfilm des Monats: Watermark

Dokumentarfilm des Monats: 'Watermark' Der Dokumentarfilm 'Watermark' (Kanada 2013 / Regie: Jennifer Baichwal und Edward…

Di, 19. Dezember, 20.30 Uhr

Simpel

Deutschland 2017 / Regie: Markus Goller / Darst.: Frederick Lau, David Kross, Emilia Schüle /…

Mi, 20. Dezember, 18.30 Uhr

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Kurzfilmstart: Unsere Dezember-Kurzfilme im Vorprogramm

Kurzfilme im Kino-Vorprogramm - jede Woche NEU!!! 30.11. - 6.12. SCHNEE VON GESTERN – Deutschland…

Do, 21. Dezember, 18.30 Uhr

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Eine Veranstaltung, die im Abstand von 1 Woche(n) um 18:30 am Donnerstag beginnt und 5 mal stattfindet.

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FilmSpecial zum Weltkurzfilmtag: Gute Nachbarschaft

FilmSpecial zum Weltkurzfilmtag: Gute Nachbarschaft Mit Kurzfilmrolle Strange Neighbourhood - Acht Geschichten aus der Nachbarschaft…

Do, 21. Dezember, 18.30 Uhr

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Programm Janauar

Programm Dezember

Demnächst im Kreml

Kommende FilmHighlights

Kino News

von Thomas Lawetzky

Dezember

Ist der aktuelle deutsche Film mal nicht retrospektiv, gibt er sich gerne introspektiv, beschäftigt sich mit sich selbst, bzw. dem Innenleben an sich selbst und/oder widrigen Umständen leidenden Zeitgenossen. Politik und Zeitgeist bleiben da meist (Ausnahmen bestätigen die Regel) außen vor.
Dass das auch ganz anders geht, zeigt ein Blick nach Amerika. Gerade das wenig geliebte Hollywood hat (abseits des Mainstream) eine Themenagenda, wie sie aktueller und politischer kaum sein könnte. Da wird, meist in ein Genre gekleidet, so ziemlich alles abgehandelt, was in der amerikanischen Gesellschaft gärt, sie umtreibt. Allein zum Thema Rassismus sind in Amerika in den letzten Monaten ein halbes Dutzend Filme erschienen. Etliche davon waren auch im Kreml zu sehen (Hidden Figures – Moonlight – Loving – Birth of a Nation – Selma). Weitere Hollywoodfilme widmeten sich den Themen Waffenwahn (Die Erfindung der Wahrheit), entfesselter Finanzmarkt (The Big Short), Behinderung der freien Presse (Spotlight), Whistleblowing (Snowden) oder Digitalisierung (The Circle).
Größtenteils Themen, die weltweit, also auch in Deutschland, relevant sind, im deutschen Film aber kaum stattfinden. Vielleicht liegt es daran, dass sich die heimische Filmproduktion seit langem so schwer tut (Ausnahmen bestätigen die Regel) mit Genrefilmen. Eigentlich sollten doch Politthriller etwa um den nicht aufgearbeiteten Abhörskandal oder die Verschwörung der Autoindustrie usw. auf der Hand liegen.
Wie auch das Thema rechtsradikaler Terror in Deutschland. Womit wir zum Licht am Ende des Tunnels kommen. Der thematisch schon immer im Gegenwärtigen umtriebige Fatih Akin hat sich (in fiktionaler Form) der NSU Morde angenommen. „Aus dem Nichts“ heißt sein in Cannes preisgekrönter Thriller. Erzählt wird die Geschichte einer Frau, deren Mann Opfer von rechtsradikalen Bomben wird. Nach dem Mord beginnt dann ihr eigentlicher Alptraum. Ermittlungen werden verschleppt, in groteske Richtungen gelenkt, der Prozess ist eine zynische Zumutung. Sie beginnt auf eigene Faust zu recherchieren.
Eine Zumutung ist auch Akins Film. Weniger für unser Rechtssystem, sondern für die Personen, die es auf den Kopf stellen. Ein wütender, ein mutiger, ein sehr aktueller deutscher Politthriller. Ende Dezember bei uns im Kreml. Und nächstes Jahr dann gerne mehr solche Filme!

KREML Programmkino – Thomas Lawetzky

Januar

Kino ohne Frauen…völlig absurd, denkt man spontan. Schließlich lassen sich 95% aller Drehbücher auf die Formel „boy meets girl“ runterbrechen. An Schauspielerinnen darf es also nicht mangeln. Auch wenn sie, im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen, vor allem in Amerika oft schlechter bezahlt werden. Wie aber sieht’s hinter der Kamera aus? Eher dürftig. Wenn im Vor- oder Abspann zu lesen ist: Ein Film von…., taucht dahinter nur selten ein Frauenname auf.
Ganz besonders gilt das für Amerika und dort gleichermaßen für Hollywood wie die Independentszene. Natürlich gibt es Ausnahmen. Eine berühmte ist Katheryn Bigelow. Ihr neuer Film „Detroit“ läuft im Januar bei uns im Kreml. Grund genug, sich das Werk der einzigen Frau, die jemals einen Regie Oscar erhalten hat, mal anzuschauen.
Die 1951 geborene Kunststudentin kam von der Malerei zum Film. Ihr Interesse galt von Anfang an dem Genrefilm der härteren Gangart, was ihr schnell den ziemlich absurden Ruf einbrachte, sie mache Männerfilme. Darauf angesprochen, was bis heute passiert, entgegnet Bigelow stets, dass sie Schubladendenken verabscheue, da stilistische Ausdrucksmittel und Inhalte eben nicht geschlechtsspezifisch seien.
Zwischen 1987 und 1991 drehte Kathryn Bigelow drei rasante Actionfilme, die bis heute Kultcharakter haben. „Near Dark-Die Nacht hat ihren Preis“ (Buch und Regie) ist ein höchst originelles Vampir-Western-Roadmovie. Es folgte mit „Blue Steel“ (Buch und Regie) ein klassischer Copthriller. Ein Film, der sich streng an die Regeln des Genres hält. Mit einem Unterschied: die Hauptperson ist eine Frau. Jamie Lee Curtis spielt die junge Polizeischülerin auf Rachefeldzug. Sie wurde mit dem Film zum Weltstar. Bigelows kommerziell erfolgreichster Film wurde 1991 „Gefährliche Brandung“ (Regie). Eine Bande von Surfern überfällt Banken und versteckt sich dabei hinter den Konterfeis der vergangenen vier US Präsidenten. Den sie jagenden Undercoverbullen spielt Keanu Reeves, den Chef der Surfer Patrick Swayze. Kaum zu übersehen, dass die Sympathien der Filmemacherin letzterem gehören.
Nach diesen drei rauschhaften Filmen, die Katheryn Bigelow geradezu zu einer Ikone machten, gab es einen Bruch in ihrer Karriere. Sie leistete sich etwas, das das System Hollywood gar nicht gerne sieht: einen Flop. Der anspruchsvolle SiFi-Film „Strange Days“ konnte zwar beim Arthouse Publikum und der Kritik punkten, wurde aber von der breiten Masse links liegen gelassen. Es dauerte etliche Jahre bis der vormalige Liebling der großen Studios einen weiteren Film drehen konnte. Der U-Boot Thriller „K 19“ wurde dann der einzige schwache Film in Bigelows Karriere und floppte auch.
Und genau das erwies sich im Nachhinein als Glücksfall fürs internationale Kino. Kathryn Bigelow machte sich unabhängig von Hollywood und verabschiedete sich vom reinen Genre. Ihre nächsten drei Filme stellen inhaltlich wie stilistisch eine radikale Kehrtwende da. Es sind semidokumentarisch anmutende Politfilme, die, auf wahren Ereignissen beruhend, Brennpunkte der jüngsten amerikanischen Geschichte reflektieren.
Bigelows Rückkehr nach acht Jahren Pause war mit „Tödliches Kommando“ triumphal. Der Film über Bombenentschärfer im Irakkrieg gewann 2008 die wichtigsten Oscars: Bester Film, beste Regie. Es folgte „Zero Dark Thirty“ in dem die Jagd amerikanischer Geheimdienste nach Osama Bin Laden geschildert wird. Hier gab es für Jessica Chastain einen Oscar für die beste weibliche Hauptrolle. Aktuell nun, und im Januar bei uns im Kreml zu sehen, „Detroit“, Katheryn Bigelows erschütternder Blick auf Polizeigewalt bei Rassenunruhen in den späten 60er Jahren.
Was die letzten drei Filme der Meisterregisseurin eint und bei „Detroit“ besonders ausgeprägt ist, ist der unbedingte Wille, ohne moralische Wertung zum Kern historischer Ereignisse vorzudringen. Die Einordnung wird dem Publikum überlassen. Für politische Kunst eine angemessen demokratische Haltung

KREML Programmkino – Thomas Lawetzky

Kino im Kreml-Kulturhaus

Preisgekröntes Programmkino mit täglich wechselnden Angebot

Die Idee

Keimzelle des KREML Kulturhauses ist die Idee von Programmkino mit täglich wechselnden aktuellen wie klassischen Filmen sowie einem qualitativen Kinderfilmangebot. Diese Konzeptidee wurde in einem ersten Schritt durch sogenannte „Film Specials“ ergänzt. Im Rahmen dieser Film Specials sind im Programmkino des KREML Kulturhauses in der Regel aussergewöhnliche Filmstreifen, Dokumentarfilme, Kurzfilmrollen wie auch Filme mit einem regionalen Bezug zur hiesigen Region zu sehen.
In der Folge wurden diverse Abspielreihen (u.a. Filmkunst, Déjà vu) sowie das Musikfilmfestival mit in das Programm einbezogen, die einmal wöchentlich bzw. monatlich oder als Jahres-Higlight zu sehen sind.

Das Programm

Seit Januar 2001 gibt es täglich zusätzlich Kurzfilme im Vorprogramm, den noch immer fristet der Kurzfilm im deutschen Kino ein Nischen-Dasein.
In den Sommermonaten bietet das Kulturhaus zusätzlich die Reihe „Filme im Garten”. An sechs aufeinanderfolgenden Wochenenden kann an jeweils einem Wochenendtag Kino-OpenAir-Atmosphäre auf dem Aussengelände des KREML Kulturhauses genossen werden.

Das Filmprogramm wird von einem ehrenamtlich tätigen Arbeitskreis ausgewählt und geplant. Hier finden sich Filmemacher, Kunstliebhaber und Kinofans monatlich zusammen, um aus Publikumswünschen und aktuellem Filmangebot ein vielschichtiges und anspruchsvolles Programm zusammenzustellen.

Zahlen und Fakten

Durchschnittlich gibt es im KREML Kulturhaus im Jahr ca. 160 Filme zu sehen, 120 Programmkinofilme und 40 Kinderfilme. Das KREML Programmkino fasst zur Zeit 82 Zuschauer je Vorstellung; die Gesamtzuschauerzahl lag in den letzten Jahren bei durchschnittlich 12000 Besuchern pro Jahr.

Im Bereich Kino ist das KREML Kulturhaus Mitglied im Film- u. Kinobüro Hessen e. V. sowie in der Bundesarbeitsgemeinschaft Kino. Das KREML Kulturhaus konnte in den letzten Jahren mehrmals den Bundesfilmpreis Kino, den Bundesfilmpreis für sein herausragendes Kinder- und Jugendfilmprogramm sowie den Filmtheaterprogrammpreis Rheinland-Pfalz in Empfang nehmen.

Prämiertes Programmkino

Das KREMlL Kulturhaus konnte folgende Preise erzielen:

  • Bundeskinopreis 2017
  • Kinopreis des Landes Rheinland-Pfalz 2017

Unterstützung für Blinde und Gehörlose

Die kostenlosen Apps ``Greta`` und ``Starks`` für Smartphone und Tablet bieten Blinden und Gehörlosen Audiodeskriptionen und Untertitel.