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November 2018

Filmkunst im Kreml: Das Prinzip Montessori

 - Die Lust am selber lernen    Dokumentarfilm / Frankreich 2018 / Regie: Alexandre Mourit /…

Fr, 16. November, 16.30 Uhr

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Leave no Trace

USA 2018 / Buch und Regie: Debra Granik / Darst.: Ben Forster, Thomasin McKenzie, Dale…

Fr, 16. November, 18.30 Uhr

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Der Vorname

Deutschland 2018 / Regie: Sönke Wortmann / Darst.: Justus von Dohnányi, Caroline Peters, Florian David…

Fr, 16. November, 20.45 Uhr

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Der Vorname

Deutschland 2018 / Regie: Sönke Wortmann / Darst.: Justus von Dohnányi, Caroline Peters, Florian David…

Fr, 16. November, 21.15 Uhr

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Kinderkino: Gans im Glück

Kinderfilm/ China, USA 2018/ Regie: Christopher Jenkins/ Darsteller:  William Cohn, Christian Tramitz, Jim Gaffigan/ 82…

Sa, 17. November, 16.45 Uhr

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Der Vorname

Deutschland 2018 / Regie: Sönke Wortmann / Darst.: Justus von Dohnányi, Caroline Peters, Florian David…

Sa, 17. November, 18.30 Uhr

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Leave no Trace

USA 2018 / Buch und Regie: Debra Granik / Darst.: Ben Forster, Thomasin McKenzie, Dale…

Sa, 17. November, 20.30 Uhr

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Kinderkino: Gans im Glück

Kinderfilm/ China, USA 2018/ Regie: Christopher Jenkins/ Darsteller:  William Cohn, Christian Tramitz, Jim Gaffigan/ 82…

So, 18. November, 15.30 Uhr

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Der Vorname

Deutschland 2018 / Regie: Sönke Wortmann / Darst.: Justus von Dohnányi, Caroline Peters, Florian David…

So, 18. November, 17.15 Uhr

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Leave no Trace

USA 2018 / Buch und Regie: Debra Granik / Darst.: Ben Forster, Thomasin McKenzie, Dale…

So, 18. November, 19.15 Uhr

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Demnächst im Kreml

Kommende FilmHighlights

Kino News

von Thomas Lawetzky

Dezember

Höchste Zeit auch an dieser Stelle mal ein paar Sätze über den Ausnahmeschauspieler Ryan Gosling zu verlieren. Anlass: die Aufführung seines neues Films „Aufbruch zum Mond“, ab Mitte Dezember bei uns im Kreml. Gosling spielt den Astronauten Neil Armstrong, der als erster Mensch 1969 den Mond betrat. Für den öffentlichkeitsscheuen Darsteller eher eine ungewöhnliche Rolle, denn im Mainstream taucht er eigentlich nur sporadisch auf. Viel mehr steht er für’s unabhängige amerikanische Kino, für künstlerisch ambitionierte Filme, die auch mal was riskieren.

Dabei ist Ryan Gosling geradezu ein klassisches Kind Hollywoods, der bereits als Jugendlicher in die Star-Schmiede des Disneykonzerns geriet und vor 20 Jahren in belanglosen Teenie-Serien debütierte. Von denen er sich freilich 2001 denkbar nachhaltig emanzipierte, als er in „The Believer“ einen amerikanischen Neonazi spielte. Es folgten weiter wenig glamouröse, aber um so markantere Rollen in „Half Nelson“ als alkoholkranker Lehrer sowie in „Lars und die Frauen“ als Sonderling, der sich in eine Sexpuppe verliebt.

Schon in den ersten Filmen zeigte sich, dass Ryan Gosling alles hat, was man zum Star braucht. Er hat eine immense Leinwandpräsenz, er ist wandlungsfähig, und er ist ein einnehmender Männertyp, dem man Sensibilität zutraut, der sie ausstrahlt.

Sein Markenzeichen ist eine sparsame Mimik und sein angedeutetes, unergründlichen Lächeln, das auf Fotos leicht spöttisch wirken mag, im bewegten Bild und im Kontext einer Geschichte jedoch empathische Wärme entfaltet und dabei immer auch ein bisschen geheimnisvoll ist.

Ein klares Rollenbild gibt es bei Gosling nicht. Er spielt fiese Schleimer genauso überzeugend wie strahlende Womanizer. Wobei seinen Charakteren immer eine gewisse Ambivalenz innewohnt. Seine Fieslinge haben meist auch eine sanfte Seite und zumindest ein Teil des Helden ist auch ein Arschloch.

Auch wenn’s ein Klischee ist, aber Ryan Gosling spielt oft gebrochene Figuren, die ein ziemliches Päckchen mit sich rumschleppen. Dass dies gar nicht auserzählt werden muss, man es als Zuschauer einfach spürt, ist seine große Kunst.

In seinem bislang besten Film, der melancholisch-brutalen Gangster Ballade „Drive“, gibt es eine Szene, die durch Goslings Darstellung längst zu den ikonographischen Highlights des Kinos gehört. Er spielt einen Fluchtwagenfahrer, der eine junge Frau mit ihrem kleinen Sohn vor einem kriminellen Umfeld schützt. In der Szene im letzten Drittel des Films betritt Goslings Figur als Beschützer der Frau einen Fahrstuhl und wird ihn eine Minute später als außer Kontrolle geratenes Gewaltmonster verlassen. Eine der magischsten Szenen der jüngeren Filmgeschichte.

Zu Ryan Goslings Arbeitsweise gehört es, dass er gerne mit vertrauten Regisseuren arbeitet. Das war mit Derek Cianfrance (Blue Valentine, The Place beyond the Pines) so, wie auch mit dem Dänen Nicolas Winding Refn (Drive, Only God forgives). Und auch mit Damien Chazelle, dem Regisseur von „Aufbruch zum Mond“, hatte er zuvor „La La Land“ gedreht.

Dass der Schauspieler sich trotz solcher Ausflüge in den Mainstream nach wie vor dem Independent Film zugehörig fühlt, hatte er 2014 mit seiner ersten Regie- und Drehbucharbeit „Lost River“ unterstrichen. Der stark an der bizarren Gedanken- und Bilderwelt eines David Lynch orientierte Film beschreibt mit den Mitteln des Mystery-Thrillers den Verfall amerikanischer Urbanität. Kein Meisterwerk, aber ein kleiner mutiger Film, der viel mehr an Ausdruck und Haltung interessiert ist, als an Gefälligkeit.

KREML Programmkino – Thomas Lawetzky

November

Das Lebewesen, das in Filmen neben dem Menschen am häufigsten vorkommt, ist der Hund. Klar, ist ja auch sein bester Freund. Meistens zumindest. Googlet man das Thema „Hunde im Film“, tun sich Welten auf. Hundewelten. Es gibt hunderte von Filmen, in denen Hunde die Hauptrolle oder zumindest eine tragende Rolle spielen. Vertreten sind alle Rassen, versehen mit allen erdenklichen Charaktermerkmalen die sonst eher Zweibeinern zugeordnet werden. Hunde sind im Kino entweder eigenständige Wesen, die, oft im Gegensatz zum Menschen, den Überblick behalten (Hauptrolle) oder sie dienen dazu Merkmale, Stimmungen, Eigenschaften ihrer Bezugsperson hervorzuheben, zu unterstützen (Nebenrolle).
Ganz allgemein dienen Hunde dazu, emotional zu fokussieren. Nichts ist so traurig wie ein einsamer Hund, nichts so lustig wie ein Hund, dem etwas misslingt usw. Autoren und Regisseure haben quer durch die Filmepochen auf den Hund als verlässlichen Partner gesetzt. Kein Genre, das nicht irgendwann auf den Hund gekommen ist.
In einem seiner schönsten Stummfilme „Ein Hundeleben“ von 1918 watschelt Charlie Chaplin an der Seite eines putzig gefleckten Mischlings durch die Gegend. Der Russe Andrei Tarkowski hat in seinen Meisterwerken „Stalker“ und „Nostalghia“ Hunde dazu eingesetzt, die Verlorenheit von Räumen zu unterstreichen. Im Musical „Der Zauberer von Oz“ singt Judy Garland „Somewhere over the rainbow“ für ihren Hund Toto. In etlichen Hollywood-Horrorfilmen (Poltergeist / Das Omen) sind es Hunde, die die Anwesenheit des Bösen zuerst wittern. Und zu Beginn des Klassikers „Das Ding aus einer anderen Welt“ ist es ein Hund, der die fatale Aliensaat in sich trägt. Auch im Actionfilm haben Vierbeiner ihre Spuren hinterlassen. „Mad Max“ etwa wird bei seinen postapokalyptischen Streifzügen durchs Ödland natürlich von einem Hund begleitet.
Am meisten werden Hunde nach wie vor in Komödien eingesetzt. Man denke nur an die irren Frisörtermine in „Edward mit den Scherenhänden“ oder den berühmten Gassi-Gang aus „Ein Fisch namens Wanda“. Unzählig auch die Trickfilme mit Hund in tragender Rolle. Etwa in „Wallace und Gromit“, wo der Vierbeiner seinem einfältigen Herrchen ein ums andere Mal aus der Patsche hilft. Und gerade erst vor ein paar Monaten hatte Wes Anderson in seinem wunderbaren Film „Isle of Dogs“ mit Nachdruck darauf hingewiesen, dass Hunde eigentlich die besseren Menschen sind.
In diesen und unzähligen weiteren Filmen ist es meist ein Hund, den die Drehbuchautoren ihren Protagonisten an die Seite geschrieben haben. Die ganze Pracht und Vielfalt der Rassen wie auch die ihrer Halter bleibt da eher im Verborgenen. Da wundert es eigentlich, dass noch niemand auf die Idee gekommen ist, gleich mehrere Vierbeiner samt Bezugspersonen in einen Film zu packen. Das wird sich vor einiger Zeit auch der beste deutsche Komödienregisseur Detlev Buck gedacht haben. Ergebnis der Überlegungen ist der Film mit dem beziehungsreichen Titel „Wuff“, der ein Dutzend unterschiedlichster Charaktere zusammenführt. Sechs mit zwei und sechs mit vier Beinen.
Verhandelt werden die zentralen Fragen der Koexistenz von Hund und Herrchen/Frauchen wie etwa „Wer führt hier wen Gassi?“ oder ganz grundsätzlich „Wer erzieht hier eigentlich wen?“. Die Antworten gibt’s ab dem 22.11. bei uns im Kreml Kino.

KREML Programmkino – Thomas Lawetzky

Kino im Kreml-Kulturhaus

Preisgekröntes Programmkino mit täglich wechselnden Angebot

Die Idee

Keimzelle des KREML Kulturhauses ist die Idee von Programmkino mit täglich wechselnden aktuellen wie klassischen Filmen sowie einem qualitativen Kinderfilmangebot. Diese Konzeptidee wurde in einem ersten Schritt durch sogenannte „Film Specials“ ergänzt. Im Rahmen dieser Film Specials sind im Programmkino des KREML Kulturhauses in der Regel aussergewöhnliche Filmstreifen, Dokumentarfilme, Kurzfilmrollen wie auch Filme mit einem regionalen Bezug zur hiesigen Region zu sehen.
In der Folge wurden diverse Abspielreihen (u.a. Filmkunst, Déjà vu) sowie das Musikfilmfestival mit in das Programm einbezogen, die einmal wöchentlich bzw. monatlich oder als Jahres-Higlight zu sehen sind.

Das Programm

Seit Januar 2001 gibt es täglich zusätzlich Kurzfilme im Vorprogramm, den noch immer fristet der Kurzfilm im deutschen Kino ein Nischen-Dasein.
In den Sommermonaten bietet das Kulturhaus zusätzlich die Reihe „Filme im Garten”. An sechs aufeinanderfolgenden Wochenenden kann an jeweils einem Wochenendtag Kino-OpenAir-Atmosphäre auf dem Aussengelände des KREML Kulturhauses genossen werden.

Das Filmprogramm wird von einem ehrenamtlich tätigen Arbeitskreis ausgewählt und geplant. Hier finden sich Filmemacher, Kunstliebhaber und Kinofans monatlich zusammen, um aus Publikumswünschen und aktuellem Filmangebot ein vielschichtiges und anspruchsvolles Programm zusammenzustellen.

Zahlen und Fakten

Durchschnittlich gibt es im KREML Kulturhaus im Jahr ca. 160 Filme zu sehen, 120 Programmkinofilme und 40 Kinderfilme. Das KREML Programmkino fasst zur Zeit 82 Zuschauer je Vorstellung; die Gesamtzuschauerzahl lag in den letzten Jahren bei durchschnittlich 12000 Besuchern pro Jahr.

Im Bereich Kino ist das KREML Kulturhaus Mitglied im Film- u. Kinobüro Hessen e. V. sowie in der Bundesarbeitsgemeinschaft Kino. Das KREML Kulturhaus konnte in den letzten Jahren mehrmals den Bundesfilmpreis Kino, den Bundesfilmpreis für sein herausragendes Kinder- und Jugendfilmprogramm sowie den Filmtheaterprogrammpreis Rheinland-Pfalz in Empfang nehmen.

Prämiertes Programmkino

Das KREMlL Kulturhaus konnte folgende Preise erzielen:

  • Bundeskinopreis 2017
  • Kinopreis des Landes Rheinland-Pfalz 2017

Unterstützung für Blinde und Gehörlose

Die kostenlosen Apps ``Greta`` und ``Starks`` für Smartphone und Tablet bieten Blinden und Gehörlosen Audiodeskriptionen und Untertitel.