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Januar 2018

Kinderkino: Amelie rennt

Kinderfilm / Abenteuer, Drama / Deutschland 2017 / Regie: Tobias Wiemann / Darst.: Mia Kasalo,…

Di, 16. Januar, 8.00 Uhr - 17.00 Uhr

Mord im Orient Express

USA 2017 / Regie: Sir Kenneth Branagh / Darst.: Sir Kenneth Branagh, Johnny Depp, Michelle…

Di, 16. Januar, 18.30 Uhr

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Filme im Originalton: Mord im Orientexpress

‚Murder on the Orient-Express’      Im Rahmen der Reihe ,Filme im Originalton‘ präsentiert das KREML Programmkino…

Di, 16. Januar, 18.30 Uhr

Kunstfilm: The Big Sick

USA 2017 / Regie: Michael Showalter / Darst.: Kumail Nanjiani, Zoe Kazan, Holly Hunter /…

Di, 16. Januar, 21.00 Uhr

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Detroit

Unser Film des Monats Januar USA 2017 / Regie: Kathryn Bigelow / Darst.: John Boyega,…

Mi, 17. Januar, 18.30 Uhr

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Kurzfilmstart: Unsere Januar-Kurzfilme im Vorprogramm

Kurzfilme im Kino-Vorprogramm - jede Woche NEU!!! bis  3.1  OM - England 1986 - 4…

Mi, 17. Januar, 18.30 Uhr

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Eine Veranstaltung, die im Abstand von 1 Woche(n) um 18:30 am Mittwoch and Donnerstag stattfindet und bis Wed, 31. January 2018 wiederholt wird.

Mord im Orient Express

USA 2017 / Regie: Sir Kenneth Branagh / Darst.: Sir Kenneth Branagh, Johnny Depp, Michelle…

Mi, 17. Januar, 21.15 Uhr

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Kunstfilm: Es war einmal Indianerland

Deutschland 2017 / Regie: Ilker Catak / Darst.: Clemens Schick, Emilia Schüle, Joel Basmann /…

Do, 18. Januar, 18.30 Uhr

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Kurzfilmstart: Unsere Januar-Kurzfilme im Vorprogramm

Kurzfilme im Kino-Vorprogramm - jede Woche NEU!!! bis  3.1  OM - England 1986 - 4…

Do, 18. Januar, 18.30 Uhr

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Eine Veranstaltung, die im Abstand von 1 Woche(n) um 18:30 am Mittwoch and Donnerstag stattfindet und bis Wed, 31. January 2018 wiederholt wird.

Filmstart: La Mélodie – Der Klang von Paris

Frankreich 2017 / Buch und Regie: Rachid Hami / Darst.: Kad Merad, Samir Guesmi, Alfred…

Do, 18. Januar, 20.30 Uhr
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Programm Janauar

Programm Februar

Demnächst im Kreml

Kommende FilmHighlights

Kino News

von Thomas Lawetzky

Januar

Kino ohne Frauen…völlig absurd, denkt man spontan. Schließlich lassen sich 95% aller Drehbücher auf die Formel „boy meets girl“ runterbrechen. An Schauspielerinnen darf es also nicht mangeln. Auch wenn sie, im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen, vor allem in Amerika oft schlechter bezahlt werden. Wie aber sieht’s hinter der Kamera aus? Eher dürftig. Wenn im Vor- oder Abspann zu lesen ist: Ein Film von…., taucht dahinter nur selten ein Frauenname auf.
Ganz besonders gilt das für Amerika und dort gleichermaßen für Hollywood wie die Independentszene. Natürlich gibt es Ausnahmen. Eine berühmte ist Katheryn Bigelow. Ihr neuer Film „Detroit“ läuft im Januar bei uns im Kreml. Grund genug, sich das Werk der einzigen Frau, die jemals einen Regie Oscar erhalten hat, mal anzuschauen.
Die 1951 geborene Kunststudentin kam von der Malerei zum Film. Ihr Interesse galt von Anfang an dem Genrefilm der härteren Gangart, was ihr schnell den ziemlich absurden Ruf einbrachte, sie mache Männerfilme. Darauf angesprochen, was bis heute passiert, entgegnet Bigelow stets, dass sie Schubladendenken verabscheue, da stilistische Ausdrucksmittel und Inhalte eben nicht geschlechtsspezifisch seien.
Zwischen 1987 und 1991 drehte Kathryn Bigelow drei rasante Actionfilme, die bis heute Kultcharakter haben. „Near Dark-Die Nacht hat ihren Preis“ (Buch und Regie) ist ein höchst originelles Vampir-Western-Roadmovie. Es folgte mit „Blue Steel“ (Buch und Regie) ein klassischer Copthriller. Ein Film, der sich streng an die Regeln des Genres hält. Mit einem Unterschied: die Hauptperson ist eine Frau. Jamie Lee Curtis spielt die junge Polizeischülerin auf Rachefeldzug. Sie wurde mit dem Film zum Weltstar. Bigelows kommerziell erfolgreichster Film wurde 1991 „Gefährliche Brandung“ (Regie). Eine Bande von Surfern überfällt Banken und versteckt sich dabei hinter den Konterfeis der vergangenen vier US Präsidenten. Den sie jagenden Undercoverbullen spielt Keanu Reeves, den Chef der Surfer Patrick Swayze. Kaum zu übersehen, dass die Sympathien der Filmemacherin letzterem gehören.
Nach diesen drei rauschhaften Filmen, die Katheryn Bigelow geradezu zu einer Ikone machten, gab es einen Bruch in ihrer Karriere. Sie leistete sich etwas, das das System Hollywood gar nicht gerne sieht: einen Flop. Der anspruchsvolle SiFi-Film „Strange Days“ konnte zwar beim Arthouse Publikum und der Kritik punkten, wurde aber von der breiten Masse links liegen gelassen. Es dauerte etliche Jahre bis der vormalige Liebling der großen Studios einen weiteren Film drehen konnte. Der U-Boot Thriller „K 19“ wurde dann der einzige schwache Film in Bigelows Karriere und floppte auch.
Und genau das erwies sich im Nachhinein als Glücksfall fürs internationale Kino. Kathryn Bigelow machte sich unabhängig von Hollywood und verabschiedete sich vom reinen Genre. Ihre nächsten drei Filme stellen inhaltlich wie stilistisch eine radikale Kehrtwende da. Es sind semidokumentarisch anmutende Politfilme, die, auf wahren Ereignissen beruhend, Brennpunkte der jüngsten amerikanischen Geschichte reflektieren.
Bigelows Rückkehr nach acht Jahren Pause war mit „Tödliches Kommando“ triumphal. Der Film über Bombenentschärfer im Irakkrieg gewann 2008 die wichtigsten Oscars: Bester Film, beste Regie. Es folgte „Zero Dark Thirty“ in dem die Jagd amerikanischer Geheimdienste nach Osama Bin Laden geschildert wird. Hier gab es für Jessica Chastain einen Oscar für die beste weibliche Hauptrolle. Aktuell nun, und im Januar bei uns im Kreml zu sehen, „Detroit“, Katheryn Bigelows erschütternder Blick auf Polizeigewalt bei Rassenunruhen in den späten 60er Jahren.
Was die letzten drei Filme der Meisterregisseurin eint und bei „Detroit“ besonders ausgeprägt ist, ist der unbedingte Wille, ohne moralische Wertung zum Kern historischer Ereignisse vorzudringen. Die Einordnung wird dem Publikum überlassen. Für politische Kunst eine angemessen demokratische Haltung

KREML Programmkino – Thomas Lawetzky

Februar

Wie gewohnt an dieser Stelle zum Jahreswechsel ein Rückblick aufs abgelaufene Kinojahr bei uns im Kreml. Dass das Besucherrekordjahr 2016 sich 2017 nicht wiederholen würde, war abzusehen. Da haben wir uns im vergangenen Jahr wieder in Richtung Durchschnitt eingependelt.Die mit Abstand erfolgreichsten Filme waren zwei, die gewissermaßen außer Konkurrenz – da außerhalb des üblichen Verleihrahmens – liefen: die Reisedoku „Weit“ und der Regionalkrimi „Jammertal“. Überdurchschnittlich beliebt waren ansonsten die Künstlerinnenbiographie „Paula“, der Hippieabgesang „Captain Fantastic“, das historische Drama um weibliche, afroamerikanische Mathegenies „Hidden Figures“, die australische Bestsellerverfilmung „Lion – Der lange Weg nach Hause“, das bewegende Männerporträt „Manchester by the Sea“ sowie der Social Media Thriller „The Circle“.

Traditionell ordentlich besucht waren deutsche Komödien. 2017 gab’s davon zwei mit „ernstem“ historischen Hintergrund: „Die Blumen von gestern“ und „In Zeiten abnehmenden Lichts“ sowie zwei überdrehte: „Kundschafter des Friedens“ und „Griesnockerlaffäre“.Auffällig war, dass 2017 das nicht nur bei uns beliebte französische Kino kaum stattgefunden hat. Noch auffälliger allerdings, dass mit „Arrival“, „Dunkirk“ und „Bladerunner 2049“ gleich drei Hollywood Blockbuster höchsten künstlerischen Ansprüchen standhielten. Dreimal rauschhaftes Eventkino, das nachwirkte und zu Gesprächen einlud.Zu einem Kulturjahresrückblick gehört natürlich auch ein Ranking, das nur persönlich ausfallen kann. Hier also meine Highlights des Kinojahrs 2017:Ganz oben stehen zwei Filme, wie sie unterschiedlicher nicht hätten ausfallen können. Zum einen der Oscargewinner „Moonlight“, ein ganz kleiner aber wunderbar zärtlicher Film übers urbane Gangmilieu in Amerika. Und dann der außergewöhnliche Kriegsfilm „Dunkirk“. Die Souveränität mit der Autor und Regisseur Christopher Nolan sämtliche Genrekonventionen und –fallen umgeht und dabei seine irre spannende Geschichte mit höchstem Raffinement erzählt, sucht in der Filmgeschichte seinesgleichen.Ebenfalls denkwürdig das Comeback des alten Kinohaudegens Paul Verhoeven. Mit „Elle“ hat er einen Film abgeliefert, der nun wirklich in keine Schublade passt und jede Minute neu zu überraschen wusste. Sehr böse, sehr politisch unkorrekt, sehr unterhaltsam, und mit einer Hauptdarstellerin, Isabelle Huppert, zum Niederknien. Dann gab’s letztes Jahr mit „Arrival“ und „Bladerunner 2049“ zwei grandiose SF Filme die tatsächlich von ein und demselben Regisseur stammen. Der Kanadier Denis Villeneuve hat 2017 bewiesen, dass Hollywood Großproduktionen in den richtigen Händen durchaus visuell überwältigen wie intellektuell anregen können. Einer meiner größten Filmwünsche für die nächsten Jahre wäre denn auch, dass Villeneuve sein visionäres Niveau halten kann. Das hat nämlich Kubrick-Potential.
Sehr gut auch zwei weitere amerikanische Filme. Zum einen der liebevolle und an Truffaut erinnernde „Jahrhundertfrauen“, in dem Autor und Regisseur Mike Mills sich an seine Jugend unter Frauen erinnert. Und dann der unerklärlicher Weise nicht nur bei uns gefloppte Politthriller „Die Erfindung der Wahrheit“, der sich gekonnt, spannend und unterhaltsam dem Thema Lobbyismus widmet.
Fazit: 2017 ein Kinojahr mit überraschend vielen auch versteckten Höhepunkten und erfreulich wenig Durchhängern. Das würde ich gerne in einem Jahr an genau dieser Stelle wieder schreiben.

KREML Programmkino – Thomas Lawetzky

Kino im Kreml-Kulturhaus

Preisgekröntes Programmkino mit täglich wechselnden Angebot

Die Idee

Keimzelle des KREML Kulturhauses ist die Idee von Programmkino mit täglich wechselnden aktuellen wie klassischen Filmen sowie einem qualitativen Kinderfilmangebot. Diese Konzeptidee wurde in einem ersten Schritt durch sogenannte „Film Specials“ ergänzt. Im Rahmen dieser Film Specials sind im Programmkino des KREML Kulturhauses in der Regel aussergewöhnliche Filmstreifen, Dokumentarfilme, Kurzfilmrollen wie auch Filme mit einem regionalen Bezug zur hiesigen Region zu sehen.
In der Folge wurden diverse Abspielreihen (u.a. Filmkunst, Déjà vu) sowie das Musikfilmfestival mit in das Programm einbezogen, die einmal wöchentlich bzw. monatlich oder als Jahres-Higlight zu sehen sind.

Das Programm

Seit Januar 2001 gibt es täglich zusätzlich Kurzfilme im Vorprogramm, den noch immer fristet der Kurzfilm im deutschen Kino ein Nischen-Dasein.
In den Sommermonaten bietet das Kulturhaus zusätzlich die Reihe „Filme im Garten”. An sechs aufeinanderfolgenden Wochenenden kann an jeweils einem Wochenendtag Kino-OpenAir-Atmosphäre auf dem Aussengelände des KREML Kulturhauses genossen werden.

Das Filmprogramm wird von einem ehrenamtlich tätigen Arbeitskreis ausgewählt und geplant. Hier finden sich Filmemacher, Kunstliebhaber und Kinofans monatlich zusammen, um aus Publikumswünschen und aktuellem Filmangebot ein vielschichtiges und anspruchsvolles Programm zusammenzustellen.

Zahlen und Fakten

Durchschnittlich gibt es im KREML Kulturhaus im Jahr ca. 160 Filme zu sehen, 120 Programmkinofilme und 40 Kinderfilme. Das KREML Programmkino fasst zur Zeit 82 Zuschauer je Vorstellung; die Gesamtzuschauerzahl lag in den letzten Jahren bei durchschnittlich 12000 Besuchern pro Jahr.

Im Bereich Kino ist das KREML Kulturhaus Mitglied im Film- u. Kinobüro Hessen e. V. sowie in der Bundesarbeitsgemeinschaft Kino. Das KREML Kulturhaus konnte in den letzten Jahren mehrmals den Bundesfilmpreis Kino, den Bundesfilmpreis für sein herausragendes Kinder- und Jugendfilmprogramm sowie den Filmtheaterprogrammpreis Rheinland-Pfalz in Empfang nehmen.

Prämiertes Programmkino

Das KREMlL Kulturhaus konnte folgende Preise erzielen:

  • Bundeskinopreis 2017
  • Kinopreis des Landes Rheinland-Pfalz 2017

Unterstützung für Blinde und Gehörlose

Die kostenlosen Apps ``Greta`` und ``Starks`` für Smartphone und Tablet bieten Blinden und Gehörlosen Audiodeskriptionen und Untertitel.