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FilmSpecial/Dokufilm des Monats: Ahnenfrieden

Fr, 14. September, 19.00 Uhr

FilmSpecial/ Dokufilm des Monats: Zeitzeugenprojekt – Friedenssicherung.
Mit Einführung, Dokufilm ‚Ahnenfrieden‘ und
Filmgespräch mit der Regisseurin                                          

In einem FilmSpecial im Rahmen eines Zeit-zeugenprojekts mit einf. Vortrag, dem Dokumentarfilm ‚Ahnenfrieden‘ (Deutschland 2017, Regie: Simone Specht, 45 Min) sowie anschl. Filmgespräch will sich das Kreml Kulturhaus dem Themenkomplex ‚Kriegstraumata und Versöhnung‘ annähern.

Vor dem Hintergrund politischen Säbelrasselns vor der europäischen Haustür und vielen Krisenregionen überall auf der Welt ist das Thema „Krieg“ omnipräsent. Zeitzeugen, die den 2. Weltkrieg noch erlebt haben, sterben langsam aus. Gleichzeitig erfahren viele schutzsuchende Neubürger der BRD mit Erstaunen, dass so mancher deutsche Flüchtlingshelfer selber Kind oder Enkel einer Vertriebenengeneration ist. So wirkt das kollektive Erbe auch heute noch nach und darf genutzt werden, um für Frieden in der Welt zu werben. Vor allem in einer Zeit, wo alte Ängste des kalten Krieges wieder aufkeimen und Russland als politischer Feind betrachtet wird, sollte der Verständigung ehemaliger Feinde und dem Streben nach Erhalt des Friedens mehr Raum gegeben werden. Im Dokumentarfilm „Ahnenfrieden“ geht es um die Bewältigung von Kriegstraumata und Versöhnung mit der Vergangenheit. Der Film dient als Anregung zur Diskussion und Grundlage zum Gespräch zwischen den Generationen. Hierzu wird die Regisseurin Simone Specht anwesend sein und das Filmgespräch mit persönlichen Erlebnissen beim Filmdreh ergänzen.

Zum Filminhalt: 1941 fällt Adolf R. als Soldat in Russland, lässt seine Frau und seine damals 6jährige Tochter Ingrid zurück. 74 Jahre später spricht Maike, seine Urenkelin, mit ihrer Oma Ingrid über ihre Vorfahren, liest zusammen mit Ingrid die Feldpostbriefe von Adolf, beginnt zu fragen, wie der Umgang mit dem Verlust war, damals und später, und ob jemand seinen Grabort besucht hat. Im August 2016 machen sich die beiden auf den Weg nach Russland, um den Ort zu finden, wo Adolf begraben liegt – einen Ort für die Trauer, einen Ort, an dem ein Kreis sich schließen darf. Es ist eine persönliche Geschichte die erzählt wird, und gleichzeitig ist es eine Geschichte, die für das Erleben von Generationen steht, für ein kollektives Erbe der Kriegszeit. Gefördert durch das Land Rheinland-Pfalz.

FREITAG 14.9, 19.00 Uhr, Kinosaal | Eintritt: 5,00 EUR

Reservierung:  unter Fon 06430-929724, Kreml oder per Mail: reservierung@kreml-kulturhaus.de

Details

Datum:
Fr, 14. September
Zeit:
19.00 Uhr
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Kinosaal

Weitere Angaben

Preis
5.00 Euro