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SUMMARY:Filmstart: Vaterland
DESCRIPTION:Deutschland-Polen 2026 / Regie: Pawel Pawlikowski / Darst.: Hans Zischler\, Sandra Hüller\, August Diehl / 82 Min. / FSK: ab 6 Jahren \nNach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begeben sich Literaturnobelpreisträger Thomas Mann und seine Tochter\, die Schauspielerin\, Autorin und Kabarettistin Erika\, auf eine Reise durch ein Deutschland in Trümmern – von Frankfurt in der amerikanischen Besatzungszone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar. Zum Goethe-Jubiläum wünscht man sich auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze Worte des Trostes\, der Zustimmung und der Vergebung vom größten aller Erzähler. Zwischen euphorischen Wagner-Erben und literarisch versierten Generälen wird Deutschlands wichtigster Schriftsteller hofiert und manchmal auch beschimpft\, während das Drama seiner eigenen Familie leise eskaliert. Es ist das erste Mal seit dem Krieg\, dass Thomas Mann in sein Heimatland zurückkehrt\, aus dem er einst ins Exil geflohen war. Eine Reise in die verwundete deutsche Seele\, die heilen soll – sie wird für Erika und den Zauberer\, wie seine Kinder Thomas Mann oft nannten\, zu einer Reise ins Innerste. \nNach ihren ersten Hollywoodausflug „Der Astronaut“ (der zweite folgt im Dezember mit „Digger“) meldet sich Ausnahmeschauspielerin Sandra Hüller im Arthaus Kino zurück. An der Seite vom kongenialen Hans Zischler spielt sie Thomas Manns Tochter. „Vaterland“ ist der dritte Film des polnischen Regisseurs Pawel Pawlikowsk\, der bereits mit „Ida“ und „Cold War“ bewiesen hat\, wie meisterhaft er die verknappt/konzentrierte s/w-Filmerzählung beherrscht. Wo sich immer mehr Filme über zwei Stunden und mehr erstrecken\, genügen „Vaterland“ 80 Minuten um eine komplexe Geschichte mit erzählerischer Dichte zu entfalten. Meisterwerk! Und vermutlich eine der europäischen Einreichungen für die kommende Oscar-Saison.
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