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SUMMARY:KinoMatinée mit Frühstück & Film: Verflucht normal
DESCRIPTION:Dass ein unkontrollierbares „Problemkind“ mal mit dem Orden des British Empire ausgezeichnet werden würde\, damit hätte wohl niemand gerechnet\, am allerwenigsten John Davidson selbst. In den frühen 1980er Jahren wächst John in einer schottischen Kleinstadt auf\, als er im Alter von 12 Jahren beginnt unter heftigen Nerventicks zu leiden. Mit dem Ausbruch einer erst Jahre später als Tourette-Syndrom diagnostizierten Erkrankung wird sein Leben zu einem endlosen Spießrutenlauf. Weder in der Schule noch Zuhause werden seine Ticks und spontan ausgestoßenen Flüche als Symptome gesehen\, sondern er wird ermahnt\, gehänselt und sogar bestraft. Fast 15 Jahre später lebt John mit Mitte 20 noch bei seiner Mutter. Er nimmt so starke Medikamente\, dass ihm die Nebenwirkungen fast jeden Lebensmut rauben. Die zufällige Begegnung mit seinem Schulfreund Murray und dessen Mutter Dottie bringt endlich eine Wendung. Dottie ist Krankenschwester und akzeptiert John\, wie er ist. Er wird in die Familie aufgenommen und findet langsam aber sicher den Mut\, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.\nDer Film ‘Verflucht normal‘ (Großbritannien 2026 / Buch und Regie: Kirk Jones / Darst.: Robert Aramayo\, Maxine Peake\, Peter Mullen / 119 Min. / FSK: ab 12 Jahren) erzählt die wahre Geschichte von John Davidson\, der 2019 erhebliches Aufsehen erregte\, als er seine Ordensverleihung durch Elisabeth II. mit einem spontanen „Fuck the Queen“ feierte. Womit der Tonfall dieses wunderbaren Films auf den Punkt gebracht ist. Er ist sehr lustig und natürlich auch sehr tragisch\, in jedem Fall emotional mitreißend. Die beiden Hauptdarsteller (erst der junge\, dann der erwachsene Davidson) sind sensationell. Berührender kann ein Film kaum sein.\nVor dem Film besteht wie immer die Möglichkeit zum ausgiebigen Frühstück im Kreml-Café. \nSONNTAG 13.9.\, 11.00 Uhr\,\nKulturcafé / Kinosaal\nFilmstart: 13.00 Uhr\nEintritt: Film: 8\,00 EUR / Frühstück: ab 8\,90 EUR (à la Carte)\nReservierung: unter Fon 06430-929720\, KremlCafé oder\nMail: cafe@kreml-kulturhaus.de\nHinweis: Weitere Vorstellungen in der Zeit vom 3.9. bis 16.9.
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SUMMARY:Kinonachmittag für Senioren mit Film 'Der verlorene Mann' und anschl. Kaffeetrinken
DESCRIPTION:Kinonachmittag für Senioren mit Film ‚Der verlorene Mann‘ und anschl. Kaffeetrinken \nGehen Sie doch mal wieder ins Kino! In loser Folge werden wieder besondere Kinonachmittage für Senioren organisiert. Treffen Sie sich mit Gleichgesinnten zu einem nachmittäglichen Kinobesuch und anschließendem Kaffeetrinken im Kreml-Café. Auch wenn die häusliche Flimmerkliste zahlreiche Filme zeigt\, ist das Kinoerlebnis doch etwas Besonderes. Vielleicht wäre das ja auch etwas für Ihren Gruppenausflug im Bekanntenkreis?  Im Sept zeigen wir den Film ‘Der verlorene Mann‘ (Deutschland 2026 / Regie: Welf Reinhart / Darst.: Harald Krassnitzer\, Dagmar Manzel\, August Zirner / 101 Min / FSK: ab 12 Jahren). \nZum Inhalt: Die Künstlerin Hanne und der pensionierte Pfarrer Bernd führen eine glückliche\, nach Jahren etwas eingefahrene Ehe\, als wie aus dem Nichts Hannes früherer Ehemann Kurt vor ihrer Tür steht. Durch seine Demenzerkrankung kann sich Kurt nicht mehr erinnern\, dass er und Hanne bereits seit über 20 Jahren geschieden sind. Als das Paar ihn vorübergehend bei sich aufnimmt\, kehrt eine verloren geglaubte Leichtigkeit in ihre Ehe zurück. Während Bernd Kurt einen Platz in einer Demenz-Wohngemeinschaft organisiert\, fühlt sich Hanne für Kurt verantwortlich. Doch je mehr Zeit vergeht\, desto stärker gerät ihr gemeinsames Leben aus den Fugen.\nMit ‘Der verlorene Mann‘ legt Regisseur Welf Reinhart sein Langfilmdebüt vor\, nachdem er bereits mit seinem Kurzfilm Eigenheim einen Student Academy Award\, also den Studentenoscar\, gewinnen konnte. Der Film reiht sich thematisch in Werke über Demenz ein\, setzt jedoch einen ungewöhnlichen Ton und ist daher ein etwas anderer Film über das Thema Demenz: Statt den Fokus auf Verfall und Überforderung zu legen – wie etwa in ‘Honig im Kopf‘ oder ‘The Father‘– begreift Reinhart die Krankheit als erzählerischen Ausgangspunkt für eine Geschichte über Versöhnung und emotionale Neuordnung. Dieser Ansatz ist als gedankliches Experiment durchaus reizvoll. Der Film interessiert sich daher weniger für medizinische Genauigkeit als für zwischenmenschliche Dynamiken. Punkten kann ‘Der verlorene Mann‘ zudem mit dem Schauspielensemble – herausragend\, wie Harald Krassnitzer\, Dagmar Manzel und August Zirner ihre Rollen ausfüllen. Das Zusammenspiel der drei ist präzise\, fein abgestimmt und jederzeit glaubwürdig – ein Schauspielerfilm im besten Sinne. \nUnd nach dem Film besteht die Möglichkeit zu Kaffee und Kuchen im Kreml-Café. \n. \nMITTWOCH   23.9.\, 14.00 Uhr\, Kinosaal / Kulturcafé\nEintritt: 7\,00 EUR\nInfo/Anmeldung: unter Fon 06430-929724\, Kreml bzw zum Kinofilm auch online oder Tageskasse\nHinweis: Vorab können Sie auch gerne das Mittagsmenü im Kreml-Café wahrnehmen\, welches immer mittwochs ab 12.00 Uhr serviert wird – an diesem Tag gibt es: Käse-Lauch-Suppe mit Hackfleisch und Brot
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