Filmkunst: Mit Liebe und Chansons
27. Februar, 18:30 Uhr

Frankreich 2025 / Regie: Ken Scott / Darst.: Leila Bekhti, Jonathan Cohen, Joséphine Japy / 104 Min. / FSK: ab 6 Jahren
Paris in den 1960er Jahren: Esther Perez bringt ihr sechstes Kind zur Welt, den kleinen Roland. Er wird mit einer Fehlbildung am Fuß geboren. Die Ärzte sind sich sicher, dass Roland niemals richtig laufen wird. Doch Esther ist eine starke und sture Frau, die ihrem Kopf und vor allem ihrem Herzen folgt. Entgegen aller Ratschläge verspricht sie Roland, dass er an seinem ersten Schultag wie alle anderen Kinder auf eigenen Beinen in die Schule gehen wird. Roland wird ein glücklicher Mensch sein, dem es an nichts mangelt, dafür werde sie schon sorgen. Basta. Und Esther ist eine Mutter, die wahre Wunder vollbringen kann. Alles setzt sie nun daran, ihr Versprechen zu halten und schleppt Roland vom der Orthopädie zur Heilerin und wieder zurück. Mit unerschütterlichem Optimismus ist sie niemals um eine neue Strategie verlegen. Und das bis ins hohe Erwachsenenalter ihres Sohnes.
Der Film folgt einer einzigartigen Mutter-Sohn-Beziehung über etliche Jahrzehnte. Dabei variiert die Tragikomödie durchaus ihren Tonfall. Was zunächst sehr komisch beginnt, wird im Laufe des Films immer ernsthafter. Dabei bleibt der Humor aber durchaus erhalten. Besonders beeindruckend sind die schauspielerischen Leistungen von Leila Bekhti, die als ältere Mutter mit einer seltenen Urgewalt daherkommt..

