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Filmkunst: The Love That Remains
4. Oktober, 19:30 Uhr

Island 2025 / Regie: Hlynur Palmason / Darst.: Saga Garoarsdottir, Sverrir Gudnason, Ingvar E. Sigurdsson / 110 Min. / FSK: ab 12 Jahren
Gemeinsam mit ihren drei Kindern und Familienhund „Panda“ führen Anna und Magnús ein unaufgeregtes Leben an der weiten Küste Islands. Magnús, der von allen nur Maggi genannt wird, ist als Hochseefischer oft tagelang auf dem Meer, während Anna auf ihren Durchbruch als Künstlerin hofft. Dazwischen wandern sie mit den Kindern in den Bergen, stechen Fische auf den Seen, laufen Schlittschuh, schießen Bogen, sammeln Heidelbeeren oder beobachten Wildpferde und Wale. Dabei haben sich Anna und Maggi schon vor einer ganzen Weile getrennt. Doch irgendwie schaffen es die beiden nicht, auch ihre Leben voneinander zu trennen. Ist es nur der Kinder wegen oder ist da vielleicht noch eine Form von Liebe, die geblieben ist?
Isländische Filme leben ja oft stark von der einmaligen Landschaft und mit ihr verbundener Naturmystik. Gerne gepaart mit einer gewissen Skurrilität des agierenden Personals. Auch im vorliegenden Film wird der vorherrschende Naturalismus immer mal wieder von schrägen Einschüben gebrochen. Im Übrigen ist der Film kein schwermütiges Trennungsdrama. Vielmehr wird ausgesprochen emphatisch beobachtet, wie sich Zwei auseinanderleben. Ohne Geschrei, ohne Vorwürfe oder gar Hass. Es ist halt so. Für humoristische Einlagen sorgt der flauschige Hund Panda.

