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FilmSpecial – Naturzerstörung + Menschenrechte: ‚urgewald – Auf den Spuren des Geldes‘. Mit anschl. Filmgespräch

25. Juni, 18:00 Uhr

Das FilmSpecial mit dem Dokumentarfilm „urgewald – Auf den Spuren des Gel-des“ (Deutschland 2023 / Regie: Karin Wejdling, Peter Wejdling / 65 Min) und einem anschließenden Filmgespräch möchte sich mit dem Thema „Naturzerstörung und Missachtung von Menschenrechten“ befassen.
Naturzerstörung und Missachtung von Menschenrechten – dahinter stecken oft Großkonzerne und Banken, die auch unser Geld nutzen. Seit über 30 Jahren deckt die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald solche Finanzströme auf und leistet Widerstand gegen Zerstörung und Vertreibung. urgewald hat Zwangsumsiedlungen verhindert, Streumunitionskredite blockiert und den Bau eines Atomkraftwerks gestoppt: Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte des kleinen Vereins, der zur einflussreichen Organisation wurde – zum Anwalt für Umwelt und Menschenrechte.
Alles begann 1992 am Küchentisch einer Wohngemeinschaft im münsterländischen Sassenberg. Heffa Schücking gründete mit einer Handvoll mutiger Aktivist*innen die NGO urgewald. Seit inzwischen mehr als 30 Jahren widmet sich die Organisation einer Mission: dem Kampf gegen mächtige Konzerne, die mit ihren Geschäften Umwelt und Klima zerstören oder Menschenrechte missachten. So konnte urgewald erfolgreich den Bau eines Staudamms und eines Atom-kraftwerks verhindern, außerdem blockierte urgewald Investitionen in fossile Energieträger im großen Stil. Heute stellen urgewald-Mitarbeiter*innen innovative Recher-cheprojekte wie die Kohledatenbank „Global Coal Exit List“ auf internationalen Klimakonferenzen vor. So bewegt die Organisation erfolgreich Banken, Investoren und Versicherer dazu, sich aus zerstörerischen Projekten zurückzuziehen.
Der Dokumentarfilm von Peter und Karin Wejdling blickt auf die vergangenen Jahrzehnte zurück und zeigt, wie aus einem kleinen Verein eine einflussreiche Organisation wurde, die Umwelt und Menschenrechte wirksam schützt. Und die längst auch in den Chefetagen der Finanzbranche als kritische Stimme respektiert und gehört wird. Neben den Gründerinnen und Teammitglieder von urgewald kommen im Film auch Finanz-Insider*innen, Aktivist*innen und Politiker*innen wie Claudia Kemfert, Luisa Neubauer und Jürgen Trittin zu Wort.
Für die anschließende Diskussion/Filmgespräch wird die Regisseurin Karin Wejdling und Judith Hentschel, eine Mitarbeiterin vom urgewald e.V., zu Gast sein. Diese werden den Besucher*innen einen tieferen Einblick und Erfahrungswerte in die Thematik geben können. Für die Besucher*innen besteht außerdem die Möglichkeit einer reflektierten Diskussion über das Thema.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung Rheinland-Pfalz.

DONNERSTAG 25.6., 18.00 Uhr, Kinosaal, Eintritt: 8,50 EUR / 5,00 EUR ermäßigt
Reservierung: unter Fon 06430-929724, Kreml
Tickets: online oder an der Abendkasse

 

Details

Veranstaltungsort

Weitere Angaben

Preis
8.50 Euro
Preis ermäßigt
5,00 Euro
Online-Ticket
Kinogutschein