Der Frosch und das Wasser
14. Juni, 18:30 Uhr

Deutschland 2026 / Regie: Thomas Stuber / Darst.: Aladdin Detlefen, Kenji Tsuda, Bettina Stucky / 113 Min. / FSK: ab 6 Jahren
Für Abenteuer ist in Stefan Buschs Alltag in einer betreuten Wohngemein-schaft kein Platz. Doch während eines Gruppenausflugs nimmt sein Leben eine schicksalhafte Wendung: Ohne zu zögern, schließt sich der junge Mann, den alle nur Buschi nennen, einer japanischen Reisegruppe an. Auf diesem ungewöhnlichen Roadtrip beginnt die behutsame Freundschaft zwischen Buschi und Hideo Kitamura. Buschi, der sich sein ganzes Leben lang geweigert hat, über Sprache mit seinen Mitmenschen zu kommunizieren, blüht in dieser fremden Umgebung auf.
Thomas Stuber zählt zu den Filmregisseuren, die ziemlich abwechselnd fürs Fernsehen und fürs Kino arbeiten. Und fürs Kino gelang ihm 2018 einer der besten deutschen Filme der letzten 10 Jahre, nämlich „In den Gängen“. Ein ausgesprochen anrührender Film. Und genau dies gilt auch für „Der Frosch…“, ein Film, der das Herz auf dem rechten Fleck hat. Und vor allem davon erzählt, wie Kommunikation auch ohne Sprache funktionieren kann. In Teilen fast schon ein Märchenfilm, durchaus dem Magischen Realismus verpflichtet. .

