FilmSpecial zum Tag der Wohnungslosen: Hausnummer Null
10. September, 18:00 Uhr

Dokufilm und anschl. Filmgespräch
Dokumentarfilm / Deutschland 2024 / Regie: Lilith Kugler / 95 Min / FSK: ab 12 Jahren
Chris lebt gemeinsam mit seinem Kumpel Alex an einer S-Bahn Station im Zentrum der Hauptstadt Berlin, umsorgt von der gesamten Nachbarschaft. Doch er ist suchtkrank und schafft es nicht, sich aus dem Teufelskreis zu befreien. Als es ihm schlechter und schlechter geht und er nur knapp dem Tod entkommt, beschließt er, dass er weg muss von der Straße und weg vom Heroin. Aber wohin? Wie kann ein junger Mann in unserer Gesellschaft seinen Platz finden, obwohl er seit Kindesalter nie irgendwo hingepasst hat – oder passen wollte?
Ganz im Gegensatz zu all den Reportagen, die ausschließlich thematisch über Obdachlosigkeit und Drogensucht berichten, entführt uns dieser Film in ein geradezu dystopisches Berlin. Der mehrfach ausgezeichnet Film findet grandiose Bilder für Chris’ Welt und zeichnet ein ergreifend intensives, rückhaltlos offenes Porträt eines Mannes, der sich trotz allem nicht so leicht unterkriegen lässt.
Im anschließenden Filmgespräch/Diskussion mit Joachim Grämer von der Wohnungslosenhilfe Lahnstein besteht für die Besucher*innen die Möglichkeit sich über die im Film gezeigten Inhalte fachlich und diskursiv auszutauschen.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Rheinland-Pfalz
DONNERSTAG 10.9., 18.30 Uhr, Kinosaal
Eintritt: 8,50 EUR / 5,00 EUR ermäßigt
Reservierung: unter Fon 06430-929724, Kreml
Tickets: online über oder an der Abendkasse


